Vtesstsche
Vier und Vierzigstes Stück.
Dienstags den -tett L^övembr. 1767. -------------------------------------------------------- -........— Mlt Hochfürft!. Hessen- Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis -
Fortsttzung
Der Enrriterungerr an meine Landsleute, die Unterredungen in ihren Gesellschaften betreffend.
habe im vorhergehenden versprochen zu zeigen, in wie fern Fragen ZdK ein Mittel zu Unterredungen in Gesellschaften werden können. Ihr XsJj könnt euch dadurch bey vernünftigen und einsichtsvollen Leuten nach Dingen erkundigen, die ihr gerne wissen möchtet, oder wovon ihr wahrscheinlicher weise glauben könnt, daß die Erzählung davon der ganzen übrigen Gesellschaft angenehm und nützlich seyn werde. Ihr könnt aber auch andre Leute durch Fragen in ein Gesprächeinfiechten, das sich für ihre Neigungen und Fähigkeiten schickt. Man trifft nämlich gar oft Leute in Gesellschaften an, die aus Mangel einer guten Erziehung oder hinreichender Einsichten an den meisten Gesprächen von den angenehmsten und lehrreichsten Materien nicht Theil nehmen können. Diese Leute wohl zu unterhalten erfordert manchmal mehr Kunst und Klugheit, als man denken sollte. Und gleichwohl, so gros auch unsre Verlegenheit deswegen seyn mag, würde es doch eine gewisse Unhöflichkeit von uns seyn, wenn wir mit solchen Leuten gar nichts reden und sie nur als stumme Götzen neben uns sitzen las-
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