Messtsche wöchentlich- WDOW DWW illlö Mchrtchke» Zwey und Zwanzigstes Stück.

Dienstags den ucn Jimii 1767»

MitHochfürstl. Hessen, Darmstädtischer gnädigstenErlaubnis.

Das Blatt vom Uten May hat uns verschiedene Briefe ju-ezogen, dke wir unfern liefern heute mittheilen wollen.

Meine hochgeehrteste Herren!

^Mndlich habe ich doch einmal etwas in Ihren Buttem gefunden, das mir gefallen hat, ob es mir gleich nichts Neues war. Ich bin nämlich ein groftr Liebhaber und Verehrer aller Nachrichten, die auS China kommen, und deswegen kann ich Ihnen auch das gerechte Lob nicht versagen, das Sie verdienen, daß Sie neulich Ihren Lesern die Gesetze der Chinesischen Chir-am-Chy-Rhya-Thya in einer ziemlich wohl- gerathenen Ueberjetzung haben bekannt machen wollen. Sie müssen wi^ sen, daß ich der Sohn eines Mannes bin, der vier ganze Jahre in CHK na gewesen ist. Nur aber ist es Schade, daß er mir allzu früh durch den Tod ist geraubt worden. Ich lernte ihn kaum kennen; so starb er schon und vielleicht würde ich in meinem ganzen Leben nichts von seinen Reisen in China, von den dasigen Verfassungen und von der Chinesischen Sprache erfahren haben, wenn nicht meint Mutter auf alle seine Erzählun­gen von Cbnro sehr aufmerksam gewesen und durch einen unermüdeten « Fleiß