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sD Tausmd Thaler Schulden gemacht. Wir Mhen dem Herrn Chri- ftopbd wolgcmuth/ daß er täglich nur einige Stunden an die Zukunft denken möge, daß er sich ost sein fünfzigstes Jahr, das er doch ^cht erle­ben kann, daß er sich seine Kinder unversorgt,, seine Frau trostlos und sich selbst von dem Amte gesetzt, vorstellen möge. Wenn er diesem ^ath nicht folgt, so wird er ganz unfehlbar unzufrieden und unglücklich tm Alter WerÖ%mi "lacobma Hdchhalsm ist unaussprechlich hochmüthig und verachtet alle Menschen neben sich. Sie hat den besten Mann von der Welt, dessen Gute sie aber zu seinem und ihrem eignen Unglück unver­antwortlich misbraucht. Sie hegt nicht allein in Ansehung des Eids icc ewigen Treue, das sie ihrem Manne vor dem Altar geschworen Hat, ganz paradoxe Meinungen, sondern sie muthet ihm auch bey fünfhundert Gulden jährlicher Einkünfte zu, daß er sie beständig in Kutschenfahren und wl.e er- ne Prinzessin kleiden lassen soll, und ihr allzu gütiger, oder welches hier er» nerley ist, blinder Herr Gemahl ist so verliebt in sie, daß er ihr nicht ein­mal die unvernünftigsten Bitten abschlagen kann. Er häuft lieber Schu.,- den auf Schulden, bis ihm kein Mensch mehr borgt. - O Madg^e, wie nöthig wäre es ihnen, daß sie oft an die Zukunft dächten! Ihr Gemahl kann sterben er kann bald sterben. Sie Haven sich durch ihre Aufführung schon bey jedermann sosehr verhaßt gemacht, daß sich alsdann kein Mensch ihrer annehmen wird. Und wie unglücklich machen sie ihre unschuldigen Kinder durch diesen allzu übertriebenen Aufwand.' Bedenken Sie ja ost Das Ende, Madame!

Fastus ein mmmvester Jurist, hat,-seitdem er die Schule verlas­sen, nicht in der heiligen Schrift gelesen, und es immer für eine grösere Nothwendigkeit gehalten, den Sonntag über Acten zu zu bringen, als dem allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erden einige Ehrerbietung zu bezeugen. Er schmeichelt sich, wie viele seines gleichen, wenigstens acht­zig Jahr alt zu werden. Vom dreisigsten bis vierzigsten will er die Welt noch recht gewesen. Vom vierzigsten bis fünfzigsten will er etwas ernsthafter werden. Vom fünfzigsten bis sechzigsten will er sammeln. Vom sechzigsten bis siebzigsten will er durch List und Betrug Schätze auf Schatze häufen. Vom siebzigsten bis an das Ende seines Lebens Wil! - er * den Schä­den und Lüsten der Welt - ganzentsagen und endlich als ein -- ehrli­cher Mann, ja als ein - busfertiger und frommer Christ - erblassen. So denkt Fasttts an die Zukunft! Ein schöner Plan! Haben Sie sich viel-

Gggz leicht