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Neun und zwanzigstes Stück.
Dienstags den rrten Juki 1766.
wöchentlich-
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Mit Hochfütstl. Dessen, Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis.
Eingeschickte Sachen.
Tr-sigrüitd- be-s dem frühen Sterben geliebter Rinder.
ihren Schranken darf and; die Natur nicht sthreiten: Soll nicht ein gleicher Zaum Die weiche Wehmuth leiten, Die em verlohrnes Guth betiaurt?
«ein all«, langer Schmerz muß unsre Ruhe stören, Und wenn es Mensd)heit ist, daß unsre Seele traurt, So ist es Weisheit, aufzuhören. U$
Snter den empfindlichsten Begegniffen, welche da« Herz zärtlicher Aeltern verwunden, stehen Die frühzeitigen Todesfale ihrer geliebten Kinder oben an. Sie schneiden ihnen tiefe Wunden welche irhmeribaft bluten, und ost lange bluten. Kinder gehören unter die schätzbarsten Seeqnungen , welche Eheleuten von Der milden Güte des Höchsten lustießen Sie sind die amnuthigsten und kostbarsten Guter , welche sie unter allen indischen Dingen besitzen. Die Mütter bringen sie unter den schmerzvollsten Empfindungen zur Welt und sie verursachen ihnen Uiid den Wern in Absicht auf ihre Wartung und Erziehung manche Sorge und Bemühung. In den Kindern sehen Aeltern ihr eigen Fleisch und Blut. ..... Ff •' '$,e


