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alle seine zmückgelaffene Schatze können ihn nicht von dem ewigen Verderben erretten.
Hören Sie, sagte ich im Scherze, es ist Schade, daß man noch nicht auf den Einfall gerathen ist, geschickte GrabschriftenDichter zu besolden. Wenn es bey uns üblich wäre; so wollte ich sie in Vorschlag bringen, und ich wollte gut dafür seyn, daß ich Ehre mit ihnen einlegen würde. Wenigstens würden Sie an diesem Ort, der an und für sich selbst schon sehr viel zur Bewegung des Herzens beyträgt, weit beredter , die Tugend predigen, als unzählige Prediger, die ihre Zuhörer nicht einmal auf den Gräbern rühren können. Dieses Amt wollte ich wohl annehmen, antwortete er, wenn man mir eine gute Besoldung gäbe und wenn man sich gefallen lassen wollte, einen neuen Gottesacker, so wie ich ihn wünschte, anzulegen. Dieser müßte mehr einem entzückenden Lustgarten als einer furchtbaren Wüste gleichen, über welche niemand ohne Schauer hingeht. Ich wundre mich in der That recht sehr, daß der Lebendigen Zärtlichkeit für ihre verstorbenen Geliebten, noch nicht auf diesen Gedanken verfallen ist, und die Ruhestätte derselben bisher so wüste hat liegen lassen. Wenn ich Geld genug hatte und ohne Leibeserben stürbe; so wollte ich den Anfang dazu mit einer besondern Stiftung machen. Ich wollte verordnen, daß unsre Wüsteney in ein Freudengefilde verwandelt würde, wo man statt des beynahe undurchdringlichen Unkrauts die schönsten Pyramiden und die herrlichsten und wohlriechendsten Blumen-Beete anträfe. Und kurz, ich würde ihn zu dem anmuthsvollsten Orte und zu dem prächtigsienSpatziergang um unsre Stadt herum machen lassen. Glauben Sie nicht auch, fragte er mich, daß sich alsdann viele zärtliche und vernünftige Seelen mit Vergnügen diesem Lustgarten einfinden und ihn recht oft auf ihren Spatziergängen besuchen würden ? Gewis, es wäre sehr zu wünschen, gab ich ,hm zur Antwort , daß dieser schöne Gedanke dereinst von irgend jemand ausgefübrt würde. Wie nützlich und lchreich könnte der Spatz-ergang an einen solchen reizenden Ort werden, besonders für diejenige, die mit so vielen unnützen Projekten lchwanger gehen. Hier könnten sie sich am bequemsten an die heilige Pflicht erinnern, Projecte für die Ewigkeit auszuführen und zu lernen, daß nichts von einem wahren Werth auf dieser Welt fey, was nicht zugleich eine Beziehung auf die künftige hätte. Und ich wette, daß sich viele junge Schönen hier einfinden würden, um sich an die Hinfälligkeit ihrer Schönheit, gn die Thorheit ihrer Eitelkeiten und an den verminst,gem


