Mrd Nachrichten. ' 4?

deutsche Bibliothek. Kölhrt maniere denfeigner & d'etudier les hel­les lettres sind i7f*. vom Herrn M. Schwabe ins deutsche übersetzt wor- den. Unsre unsterblichen Dichter. Opitz/ Loga»/ Lamy/ Haller/ Hagedorn, Gelleres sämmtliche Schriften. Lichewere und Lessings Fabeln, Rlopstocks Messias und desselben geistliche Oden und Lieder. Kleists Gedichte. Cramers Psalmen. Salomon Geßners fämmt- liche Schriften. Creuz, Dusch/ Schlegel/ Zacbariä Gedichte. Die Kriegslieder eines preussischen Grenadiers wird ein Frauenzimmer, das kei­ne Heldin ist, doch mit Vergnügen lesen. Utz und Gleim sind gross Dichter. Ich weis aber nicht, ob sie eben in einer Frauenzimmer Bibliotbeck unumgänglich nöthig sind. Sollten sie nicht hin und wieder keusche Oh­ren beleidigen? Die Dichter aus andern Sprachen. Sophokles und Aeschylus Trauerspiele, Thomsons Trauerspiele und Jahrszeiten. Youngs Werke, übersetzt und mit Anmerkungen von Ebcrr. Pope, Übersetzt von Dusch. Oeuvres de Boilau, Corneille, Racine, Fontaine, Moberg, Deßoucbes. Versuch über die Italienischen Dichter von Mlem-S hardv. Ein sehr vortrefliches Werk, wodurch er sich, wie einer von mei­nen Freunden sagt, seiner Unsterblichkeit eben so gut, als durch die Ueber- fetzung des Home versichert hat.

Das sechste Fach zieren die Bücher zum Geschmack oder zum Ver­gnügen und Unterricht zugleich. Hier werden stehen müssen Rabeners sstyrische Schriften. Swifts Satyren. Rlimms unkerirrdifche Reifen. Lo^er moralische Kleinigkeiten. Telemach von Fenelorr. Foritenel- le Gespräche von mehr als einer Welt und desselben Todtengespräche. Sechzig freundschaftliche Briefe von G. und L. Bremische Beyträge. Vermischte Schriften von den Verfassern der Bremischen Beyträge. Bacons Versuche. Zimmermann vom Nationalstolz und desselben Be­trachtungen über die Einsamkeit. Abr vom Tode fürs Vaterland. Ri­chardsons Grandison.

Dies sind ohngefähr die Bücher, die man zu einer Frauenzimmer Vi- bliotheck auswählen könnte. Es schien mir überflüssig, noch mehrere aus- zusuchen. Denn ein Frauenzimmer wird vollkommen gnug zu lesen haben, wenn es mit der gehörigen Art* diese Bücher alle lesen will. Es wird sie so gar mit Vergnügen einigemal durchlesen können, weil sie fast alle in ih­rer Art Meisterstücke sind, und nur wenige haben, die ihnen an die Seite gesetzt werden können. Glauben Sie nicht auch, daß ein Frauenzimmer

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* S. das zweite Stück unsrer Anzeigen von diesem Jahr.