Mestsche wöchentlich- gmeiWWge Knzcigen Mö Nachrichten.
Vierzigstes Stück.
Dienstags den ?cen ©ctobr. 1766.
Mtt Hochfürjil. Hcffcn^Dqxmstädtischer gnädigsten Erlaubnis.
Vorschlag zur Errichtung einer Frauenzimmer Bibliotheck, dell tirj wir SU Anfänge dieses Jahrs in unsre Blatter einrückken, bat uns s53ö (inen |C|)t angenehmen und beneidenswürdigen Briefwechsel mit einem Frauenzimmer zug-zog-n, das wir zwar nicht dieEhre haben, von Per. ton rukennen , dessen Seele aber über die gemeine Gröle der Frauenzimmer Seelen weit erhaben und von den edelsten und vortreflichsten Gesinnungen schmückt seyn muß. Man steht es aus jedem ihrer Briefe , daß sie sich m a ch mehr müsse bemühet haben, ihren Geist zu verschönern und mit nüm,chen Erkenntnissen zu bereichern, als es unter dem Frauenzmmitt mei- steutheil« ju geschehen pflegt, und daß sie mehr auf dw Zierde ihrer Seele, als auf den Putz ihres Körpers müsse geiehen haben. Wir preisen sie hic- nnuen allen unfern Leserinnen zur Nachahmung an, und versichern sie hier- dureh öffentlich unsrer Hochachtung und Ehrerbietung, die sie so voizuglich vetDient. -aucn$immer bat iW) hofnungsvolk Kinder, einen Sohn imb eine Tochter, denen sie sich mit der größten Sorgfalt angelegen seyu läßt, eine tugendhafte und weise Erziehung nach den Vorschriften der Ver- .nunft und der Religion zu geben. Unter andern ^mubungen, ihre Kinder unter allen Umständen des Lebens wahrhaftig glücklich zu machen, hat sie in muffigen Stunden Briefe an dieselben aufgesetzt, worin sie ihnenver- vt X IW’’


