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mig für den Verfasser: so hätte er dadurch doch andern Gelehrten einW spiel gelassen, wie sie seinen Fußftapftn nachfolgen müssen. Aber er hat denselben selber ausgeführet. Wofür uns die merckwürdige Vorrede des jp}enn D. Müllers Bürge worden. Denn nach derselben hat einmal Herr Jacobi die Fehltritte vermieden, die man bey solchen philosophischen, bey solchen systematischen Unterweisungen in dem Christenthume blshieher leider gar zu sehr erblicket, zum großen Schaden der Religion erblicket. Welche von Herrn O. Müller umständlich, mit lebendigen Farben, rührend genug geschildert werden. So, daß uns schon dies Einzige die Ausarbeitung deS Verfassers auf eine vorzügliche Weise empfiehlst. Dann hat er nach dem Zeugnisse des Herrn D. Müllers durch diese Unterredungen auch dazu einen guten G und gelcget, daß Kmder, die nach selbigem im Christenthume unterrichtet werden, ihre Antworten auf die vorgclegten Fragen, nicht mehr in einem blösen Ja, in einem blosen Nein, geben werden, das dazu oft kaum zu vernehmen stehet; Dann können sie wohl selber Lehrer in nöthig- sten und wichtigsten Stücken abgeben. Drittens bleibt auch dies nachdem Urtheile unsers Herrn D. Müllers ein Vorzug von der Ausarbeitung des Verfassers: daß bei) einer ieden Glaubenswahrheit ihr Einfiuß in den Witten gelehret, und dieselbe zur Erbauung der Seele angewendet wird. Als wodurch sich sreylich das Trockene im Vortrage verliehret und die Religion selbst bey ihren gröffesten Geheimnissen einen Reiz erhält, der manchen Leichtsinn niederschlaget, manchen Wiederwilken der Menschen besieget. Ja/ schreibt endlich Herr D. Müller in seiner Vorrede zu diesen Unterredungen, wenn man von allen und reden catechetischen Betrachtungen erfordert, daß sie den Christen, erseyaus einem Stande/ aus welchem er wolle/ geschickt und tüchtig machen sollen/ nachdem seine predigten, Schriften und andere Unterweisungen, mit einem desto großer« Nutzen anzuhoren / oder zu lesen: so kan man solches besonders von den gegenwärtigen Unterredungen mit allem Bestände der Wahrheit behaupten. Gründe genug die dieses Buch für andern in der Art empfehlen können!
Ein- und auspaßierende t?om 26. April bis den Zten Mav 176 6.
wallthor den 26 April, Herr Postmeister Wrnckelmann von Marburg logirt im Einhorn.
eodem Hr. Amtsverwefer Strack von groftn Vuseck, paß. u. ttpaßl'rt.!
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