und Nachrichten.
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„ ct>et gar der Religion spotten Fann, ist ein heweinenSwürdiger Anblick; ,, biefc Welt verlaßt ihn und die künftige sucht er nicht. Er schwebt zwr- „ scheu Himmel und Erde, weiß sich an nichts fest zu halten , und stürzt andre, auf die sein Beyspi-l einen Eindruck nracht, mit sich in gleichen entsetzlichen Abgrund. „ Wahrhaftig! ich kann nicht genug erstaunen, wenn ich einen Greisen seh-, der die wenigen Minuten, die er noch zu le. den hat mit unnützen Beschäftigungen verschwendet, sie nicht auf das geizigste zu Ruthe halt und zu lauter Werken der Liebe und Frönunigkeit anwendet. „ Je weniger Zeit, sagt der eben angeführte Schriftsteller *, „ der , A,te noch vor dem Anfänge der Ewigkeit übrig hat, Desto sparsamer, „ desto geiziger muß er sie nützen und der Welt sie entziehen. Die W-lt ,, wird ihn desto mehr ehren, wenn sie ihn, wie einen Einsiedler besuchen, . oim idn schon, wie einen halben Bürger des Himmels ansehe» kann, „ der mit dem Himmel vertraut ist, indem er mit Dem gegenwärtigen Le- „ ben in gar keiner Vertraulichkeit mehr steht. „ , .
Mit einem Worte: der Greis, Der von mir geehrt und der Hochachtung eines jeden Menschen würdig seyir will, muß, wie der weise Alte auf dem Gemälde des Lebcs da stehen, und diejenige, welche in das Leben tret* teil, anweisen können, welchen Weg sie nehmen mußten, wenn sie glücklich werden wollten.
Manthut der Wahrheit wenig Dienste, wenn man Diefelbige mitfeh- lerbafte» unD unzulänglichen Beweisen unterstützt. Wenn man einen Satz nicht in seiner Allgemeinheit erweisen tann , so thut man besser, daß man di, sdlle, darinnen er wahr ist, genau miterscheidet, und zugleich anzeigt, unter welchen Umstanden und Bedingungen er noch nicht erw,eftn ist, oder wohl Mcht erwiesen werden kann, als daß man einen seichten Beweis vor die Allgemeinheit desselben führt. Da die Leute nicht gewohnt sind, das Maische von dem Wahren zu unterscheiden, sondern gern ems nut dem andern annehmen oder verwerfen, so geschieht es leicht, daß ein sonst richtiger (gjafj blos deswegen ganz geleugnet wud, weil Der Beweis, Den man DO» von gebork hat,.en, Darinnen unser Thun und Lassen bestimmt wird, ist diese Vorsicht noch nöthiger. Wir entziehen uns gar zu gern unsrer
. tzer Greis, im 6ten rheile S. 4'°. Sine Wochenschrift, die alle Menschen lesen sollten.


