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wöchentlich-
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mb Kchrichte«.
Fünftes Stück.
Dienstags den 4ten Februar. 1766.
Mit Hochfürstl. Hessen-Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis»
Au Herrn Philander.
Von dem Gottesdienst.
Lite vacent aures, infanaque protinus abfint Jurgia, difFer opus, liuida lingua, tuum.
Ouid. lib. 1. Faß.
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K^Ott dienen/ ist eine der edelsten und erhabensten Beschäftigungen KSg) die ein Mensch verrichten kann. Es verlohnt sich also der Mühe, die rechte Art des wahren Gottesdienstes kennen zu lernen, besonders in unfern Zeiten, wo man fast keine unter allen Pflichten mit geringerer Sorgfalt und Genauigkeit und mit einer so gleichgültigen Nachlässigkeit beobachtet als diegrose Pflicht, seinem unendlichen Schöpfer im Geist und in der Wahrheit zu dienen. Man macht sich manchmal solche elende und widersprechende Begriffe davon, daß man sich wundern muß, wie sich viele Leute noch einbilden können, daß sie GOtt, dem allwissenden GOtt, dienen.
Arist versäumet selten eine Predigt. Er ist der fleisigste und aufmerksamste Zuhörer der ganzen Gemeinde. Die Stadt giebt ihm das E ' Zeugnis,


