Ausgabe 
2.12.1766
 
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MrtHochfürstl. Hessen-Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis

li nya rien que les Hommes aiment mieux menagent moins, que leur propre vie.

ä conferver , & quils M, de la Bravere.

vor einigen Tagen habe ich die oft gemachte Anmerkung wieder Pgrünvet gefunden, daß vornehmlich drey Dinge uns das Leben QS25 hitbft bitter und unangenehm machen und dasselbe mit mannigsal- ti«en Unruhen , unnsthigen Sorgen, unaufhörlichen Bekümmermsten mi beständiger Furcht und quälenden Schrecken anfüllet. Dieses find.; bie ztlku «rote Sorge für die Erhaltuiig unser- Lebens »nd die unvernünsngend übertriebene Surrtet für dem Lode: der Aber- «lanben und endlich die Blodigkeit. Dies find drey Seelentrankhei- ken, die uns alles Glück mit Wermuth bestreuen und die nothwend.gen liebel des Lebens ganz auserordentlich vergr6|etn. Ob sie gleich sehr schwer zu heilen sind und manchmal zu der Genesung eines Menschen, der damit behaftet ist, ein ganzes Menschen Alter kaum hinreichend ist; so hat man doch bewährte Mittel dafür und wenn diese Mittel nicht ihre geho« . rw Wirkung thun; so kommt dieses mehr von dem unrechten Gebrauch dnselben und von der Nachlässigkeit der Menschen als von den Mitteln selber her. Ich kann mit vieler Wahrscheinlichkeit voraussetzen, daß es