Ausgabe 
1.7.1766
 
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mrd Nachricheett. i°T

Häufung unterworfen seye; mithin könne es zwölf Jahr lang ohne Weltern Dung auf Den Feldern liegen bleiben und dieselben fruchtbar erhalten ; bey Dieser Art zu Düngen, wird viel Fuhrlohn und Mühe erspähtet, Die Felder fernerhin zu düngen. , c f

Gebraucd dieses edlen fruckbarmach>enden Dungsalzes.

Man hat nicht mehr als jo; Pfund von diesem Dungialz nothrg ei­nen Morgen landes oder Ackers zu düngen. Man verstehet aber unter ei­nem Morgen igo. Ruthen, und die Ruthen von u. Schuhen: dann man hat wahrgenommen, Daß oas allzu viel Salz, wegen seiner giosenbe­sitzenden graft, den Wurzeln der Früchten schädlich gewesen. Dich stt auch die Ursach , warum man solches zuvor klein stosen und durch eur Rat­telsiebtreiben muß, damit die gröste Stucker davon nicht gröftr, alsHirich- oder Hanfkörner seyn; man kann es auch nach Belieben mit einem vier­ten Theil Aschen vermengen, damit es der Sämann mit voller Hand desto richtiger und gewisser ausstreuen könne; und zwar

L. Auf dem Ackerfeld muß erstlich bep- der Sommersaat, als Gerste, Haber, Wicken, ufern, Erbsen, Flachs, Hanfund dergleichen, der Acker vor Dem Winter umg.stmzt werden und einen Bau bekommen ; Bey der Wintersaat hingegen thut es sogl ich grose Wirkung. Das Salz muß auch bey jenem, wie bey diesem mit dem Säsaamen selbsten vermengt, ausgesäet und stark uukergeeget werden, übrigens auch auf weiter nichts sehen, Äs daß der Acker vorberchnachdemeer locker oder schwer ist, ein paar mal ge- pfiüget werden, daß nicht nur Die wilden Wurzeln abgestochen, sonder das auch die Erdschollen recht zemalmet werden, Damit das Salzder anzii henden Kraft nicht beraubet wirb. EnDlich bat man nach Dieser Dungan nicht nöthig, Die Felder wie sonsten üblich, alle Drey Jahren einmal brach liegen zu lasten

ü. Auf wieftn uEcKrasboden. Das Salz wird, Da die Erde noch Wimerfmchte bat, im Jebruario, Marcko oder Apni ausgesireueti die dükre Wiesen bckommen dadurch eine ungemem zunehmende Krack, Die sumpfichte und'Mosichte desgleichen, weilen dasselbe gleich avigelöft und den Moos, durch, eine verzehrende Krack autzebret- Bey den abhangenden Wie­sen aber welche stark gewässert werden können, muß man. acht haben, daß rs nicht zu'vir! geschehe und das Salz dadurch abaeßölet werde.

[\[ Auf urrd (A^rkenileruD. Das Eand muß, wie cheykN Ackerfeld, ein' oder 'zwwm.ck gearbeitet ober umgegraben werden; Das Salz darr man aber nicht mit Asche vermischen, sondern es wird entweder gleich mit Dem Saanun oder nach dem Saamen ausgestreuet und zwar nach der v C c 5 Grose