Ausgabe 
25.6.1765
 
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Secks und Zwanzigstes Stück.

Dienstags den 2 f tert Irmü 1765»

Mtt Hochfürstl. Hessen - Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis.

Beschluß der Rede am EinrveihungsFeste der hiesigen teuvschen Gesellschaft.

mangelt uns in diesen erleuchteten Tagen nicht an Hülfs Mitteln, die schönen Wissenschaften solcher Gestalt recht gründlich zu stu- vieren, und den Geist der alten und neuern Schriftsteller, die vor uns gedacht haben, kennen zu lernen. Haben wir nicht die unvergleichli­chen Schriften einiger tiefsinnigen Genies, die die Theorie von den schö­nen Wissenschaften in ein System gebracht haben? Haben wir nicht die vortreflichsten kritischen Werke, die sich so wohl um der Gründlichkeit, als um des reinen und unverbesserlichen Geschmacks willen, der in ihnen herschet, noch den spatesten Zeiten.nachdrücklichst empfehlen werden? Ich würde höchst tadelswürdig und eben so unbillig gegen Ihre grose Kenntnis in der gelehrten Geschichte seyn, wenn ich Ihne«/ vornehme Zuhörer/ die Namen dieser berühmten Gelehrten nennen, wenn ich Ihnen alle ihre nützlichen Werke anpreisen wollte. Wer kennt einen Du Bois/ omen Bat- teux/ einen Arme./ einen Marmontel nicht? Und wer'hat die Brie-- fe, die neueste Lieterarur betreffend/ wer die Bibliothek der schö-- nen Wissenschaften nicht gelesen? Alle diese Namen, alle diese Schrif­ten sind zu bekannt, als daß ich sie Ihnen üoch als Quellen des guten

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