und Nachrichten. 41!
Jauchzt, Ehre fty GOtt in den Höhe», Und , Fried und Heil herrsch auf der Welt! Nun wird GO» gnädig auf sie sehen. Weil sie ihm durch sein Kind gefallt.
Die Hirten jauchzten in die Lieder.
Das Lob schallt auf den Feldern wieder;
Gelobt sey unsers Gottes Sohn 1 Des Dankes freudiges Getümmel, Drang durch die Wolken in den Himmel, Und eilte vor des Vaters Thron. -
Dann sangen auch die Seraphinen;
Der ganze Himmel ward voll Lob. Und Lust und Dank erschallt aus ihnen, Weil GOtt zu ihnen uns erhob.
Acadenüsche Neuigkeit.
Herr D. Johann Georg Bechtold handlcte, in feiner, bey Antrettung feines ordentlichen öffentlichen thcoldgischen LchrAmts, gehaltenen JnauguralRede, von eini'gen erhabenen Eigenschaften des AMErlösers, in wiefern solche insbesondere einem Lehrer der GottesGelahrtheit bey feiner Amtsführung tröstlich seyn können. Er bemühete sich bey dieser Gelcgeuheit die herrliche Weissagung von Christo Jes. y, 6. in if>r gehöriges Licht zu fetzen. Entdeckte hiernächst die vcrfchiedeneBedürfnisse, die sichbey einem theol. Lehrerin Unternehmung feinergrofen und wichtigen Berufsarbeiten ausern, und zeigte sofort, daß er in Ansehung aller dieser Be- dürfüisse, bey niemand einen mächtigem Beystand und eine sichrere Hulse, als eben bey dem finden könne, der da heißt Rath, Krafft, Held, ewig Vater, Frie- deFürst. Es folgten hierauf die feyerlichste Gelübde, die der Redner, wegen der künftighin, in seinem neuerhaktene» Amte, zu erweisenden Treue, zum Himmel trug, und zuletzt wurde die ganze Rede mit den feuerigsten Wünschen für die immer steigende Wohlfarth unsers Durchlauchtigsten SouverainS, des Durchlauchtigsten Herrn ErbPrrnzens und Prinzen Georg Willhelms, des ganzen Hochfürstl. Hessischen Hauses, dec fämmtlicheu hohen Herrn Minister unsers gnädigsten Fürsten, insonderheit aber des grosen Macens und Curgtors dec Akademie, Freyherrn von Riedefel Excellenz, so auch der hiesigen Academie selber, und aller ihrer Väter, und Bürger, nebst einer liebreichen und heilsamen Vermahnung an die letztem, besonders diejenigen, die sich der Gottesgekahrtheit gewidmet, beschlossen.
Anzeige.
Der gütige Beyfalk, womit unsere Gieffrsche gemeinnützige Anzeigen bisher sind beehret worden, und das besondere Verlangen tim* ger Gönner und Freunde, Haden uns zur Fortsetzung auf künftiges »766stes Jahr aufgemuntert; Wir ersuchen demnach alle Herren Liebhaber die unsere Blatter fernerhin zu leftn willens sind, die Pränumeration


