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fültig begegneten und an verschiedenen -Orten in den Herbergen zusammen - kommen mußten, so konnte dieses ein Umstand seyn, die Geburt IEsir bald unter dem jüdischen Volke auözubreiten, und jederman Gelegenheit zu geben , das gebohrne Kind zu sehen.

GOtt wühlte endlich diese Zeit auch zur Einführung seines SohnS, weil er nach seiner Allwissenheit vorher sähe, daß eben damals unter dem jüdischen Volke sich alle Umstünde vereinigen würden, die zur Ausführung der Erlösung des menschlichen Geschlechts durch JEsum/ nöthig waren. Wir wissen, daß die Erlösung durch Leiden und Sterben geschehen sollte. Der Mittler der Menschen mußte das Ansehen der von uns übertrettenen Gesetze Gottes, durch die Ertragung der verdienten Strafen an unser Statt, retten. Der Mittler der Menschen mußte aber ein vollkommen unsündticher Mensch seyn. Es mußten also, um diesen Rath Gottes auszuführen, zu einer gewissen Zeit sich alle Umstünde vereinigen, einem vollkommen heili­gen Menschen, alle nur möglichen Uebel der Seele und des Leibes auf zu legen. Ein Theil dieser Hebet kam zwar unmittelbar von GOtt/ die er­habensten Leiden der Seele, die er in Gethsemane erduldete, aber einen grosen Theil konnte ihm GOtt nicht unmittelbar auflegen, der mußte aus den Umstünden entstehen. :9?un scheint zu keiner Zeit das moralische Ver­derben des jüdischen Volks grösser gewesen zu seyn, als eben zu den Zeiten IEstr. Damals vereinigte sich alles dazu, daß ein vollkomner Heiliger, der wider Bosheit und Verderben eiferte, die größten Uebel leiden mußte, und eben dieses Verderbens wollte sich GOtt als eines Umstands bedie­nen, die Erlösung zu volstühren. GOtt wollte alle Bosheit der Menschen über seinen Sohn zulassen, aus den heiligen und erhabenen Ursachen unsrer Erlösung; die Umstande unter dem jüdischen Volke kamen eben damals zu Gottes Absichten alle zusammen, darum erwühste er eben diese Zeit, sei­nen Rach auszuführen.

Schon diese Betrachtungen müssen einen jeden Christen mit den sanf­testen Regungen der Freude und des Danks erfüllen. Sie müssen ihn zur Anbetung der ewigen Weisheit Gottes auflammen, der den Stifter des Friedens zwischen ihm und den Menschen zu einer Zeit in die Welt gesandt hat, da die Nachricht von dem Heile, das durch seine Menschwerdung den Sündern wiederfahren ist, bald und bequem über die ganze Erde ausge­breitet, über niedrige Zweifel erhoben-, durch menschliche Gewisheit be* siüttigt und Gottes Rath zu ik-rev ewigen Errettung wunderbar ausgeführt werden konnte. Die verdienenden Namen der Christen nicht, die in die-

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