Folgendes, so eingeschickt worden, wollen wir hiermit eimücken.
Aurye Gedanken vom Rirchmgefattg-
Daß die geistliche Gelange, znmahl wenn eine ganze Gemeine zusam-
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Anderes und wohlfeileres Mittel gegen die Wanzen oder Wandläufe.
Man [nimmt von gemeinem Vitriol, gieset Wasser darüber, ^viek, als man nöthig hak, um den Platz zu bestrichen, von welchem die Wan« zen vertrieben werden sollen. Wenn das
«clöfct hak, so bestreichet man mit diesem VitriolWasser denselben Platz, vornemlicb also, daß die Ritze damit getranket werden.
Zu demjenigen Mittel, das wir im röten Stuck bekannt gemacht haben? kann man auch Spiritum Camphorae khim, etwa halb so viel, al« man vom fpiritu vini re£tificati(fimo und bom fpinni terebinthino nommen hat.
und CTaä)rid)tcrt. ' - Ml
mann dieses Gewicht soll hcrauskommen, die Wolke von 4 Hammeln, oder f Schafen haben.' Was die Länge ihres Lebens betrift, so hangt Dieser qenieiniglich von ihren Zahnen, ob diese früh oder spat ausfallen, ab. Denn wenn sie selbige verlohren und das Futter nicht beissen können, so bringet man sie in die Fleischbank um geschlachtet zu werden. Den Schafen fallen die Zähne ordentlicher weise im sten Jahre aus, welche« wohl daher kommt, weil sie sehr schwach von Leibe sind, und vieles, wann sie trächtig sind ausstehen müssen. Die Hämmel aber verlieren sie erst 'M sechsten, und die Böcke im achten Jahr. Ob es gleich scharf verboten ist Bock, fleuch m verkaufen, so Unterlast man solches doch nicht, indem man schon allerhand Mittel, das Gesetz des Königes auscr Augen zu lassen, zu finden weis. Daiin, wann die Böcke alt sind, so verschneidet man sie, und bringet sie wann Vie Wunde wieder zugeheilek ist, in die Fleischbmik zum Verkauf, da sie dann um einen noch viel geringem Preis, als die Schafe m.k der groben Wolle, verkauft werden. Dieses macht auch, daß man m Madrid so schlecht Hammelfieisch als an irgend einem andern Ort zu essen bekömmt, und daß man in ve» Fleischbänken jederzeit mehr Hammel findet, als in ganz Europa.


