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ferung des Ackerbaues angew endet, hak durch seme gellaue WarnchMMg M gendes Mittel entdeckt, hernach auch durch die Erfahrung bestätiget ges sunden und im IVfen 93aiti) Oer Memoires prefemees ä F academie Royale des Sciences» vorgetragen.
Man must sich ein Stück ausschen, wo das Getraide recht schö« stchet, und wovon man so viel Saamen bekommen kann, als man zur künftigen Aussaat nöthig hat. Wann auf diesem Stücke das Getraide recht reif ist, so nmß man es bey gutem Wetter, zwo Stunden nach der Sormen Aufgang zu schneiden anfangen, ?s noch denselbigen Tag auf dir Tenne bringen und ausdreschen und gleich hernach die Körner in Wasser, 'darinne Kalck gelöscht worden ist, werfen. (Dieses Wasser verhindert daß sich der Schimmel nicht an die Körner setzt.) Wann die Körner irr diesem Wasser 24 Stunden gelegen haben, muß man sie, bis auf die, welche oben schwimmen und also nichts taugen, herausnehmen und gut trocknen, und alsdenn an einen trocknen Ort zur Saat aufheben. DaS Feld muß man zur Saat wohl zubereiten und nach Beschasftnheit einer jeden Art Landes gehörig düngen, auch nicht vergessen den Dünger wohl unter zu -streuen, daß er nicht in kleinen Haufen beysamMen bleibe; Uebri- gens muß man die zu jeder Art Getraide sich am besten schickende Art Landes erwählen und ja nicht spat säen. Bey dem Türckischen Waitzen aber welcher dem Brande sonderlich ausgesetzt ist, ist noch über dieses alles wohl zu lnerken, daß die Bischel an den Spitzen der meisten Halmen zeitig genug abgeschnstten werden müssen, ehe sich die Fäden darinnen ausbreiten.
Versuch wie bas Lern-- und Kubel) I zubereiten, damit es sparsam brenne unb nicht dampfe.
Man nehme ein gläsern Gefäß mit reinen BrunnenWasser, thur Salz hinein, so viel bis das Wajstr kein Salz mehr aufföset. In diesem Wasser mache man die Tachte recht naß, lasse solche wieder trocken werden und lege einen in die Lampe. Zu dem Salzwaffer giese man so viek Oel als Wasser in eine Boutelle, schüttele es wohl durcheinander und lasse es zusammen stehen. Dieses Oel brennet nicht allein sparsam, sondern dämpfet auch nicht. Das Abpuffen des Oels kan auch mit Lederkalck ge- ■fcheben. Nemlich man wirft ein Stück ungelöschten Kalck in einen un- glaßirten Topf mit Oele, so wird es dadurch abgedampfet, der Tachtaber ^ll in Salzwaffer eingeweichet werdem ,
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