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ff Vergnüget das Alter; sie verschönern das Glück und mildem das Un- ff glück; sie sind ein angenehmer Zeitvertreib auf unfern Zimmern, ohne uns ein Hindernis in unfern Geschäften zu seyn; sie übernachten mit uns, ff reisen mit uns, fliehen mit uns vom Geräusche der Stadt zur Stille ff des Landlebens. Auf alle diese reizende Beyspiele, auf alle diese ver­dienten Lobsprüche darf ich Sie/ meine Brüder, nur verweisen, um Sie zu überzeugen, daß der Eifer für die schönen Wissenschaften nie von rechter Art seyn könne, wenn er uns nicht zugleich auf die gross Empfin­dungen der Tugend führt und das Herz nur für das einnimmt, was edel und wahrhaftig erhaben ist.

Der Beschluß folge nächstens.

Für die Rrankheit des Gchwemeviehes.

Als sich hiesiger Gegenden wieder einige Seuchen bey dem Schweine Vieh cmsern will, hat ein fieisiger Hauswirth angcmerkt, daß diese Krank­heit besonders herrühre von einigen Wurzeln so das Vieh zu fressen be­kommt, welche alsdann schädlich sind wenn dem SchweineVieh wegen des dürren Wetters die nasse Wühl entgehet, kommt würklich die Braune dazu, so ist nichs beffers : Als man nimmt PferdeMist, macht solchen warm in einem irdenen Topf worinnen zuvor etwas Baumöl gethan, und schlagt es fleisig warm auf. So bald sich eine solche Krankheit oder Seu­che zeiget, ist sehr gut wenn man gleich grauen Schwefel mit warmen Bier zujsaufen giebt und stets Zaunriebe ins Spielfaß thut. Auch nehinet Kreite, so nicht gebraucht, Lorbeer eine Messerspitze in ; Schoppen WeinEßig die­ses mit stffer Milch zu saufen gegeben.

XV46 verlangt wird.

Ein vornehmer General verlangt unter sehr annehmlichen Bedingurr- gen einen Candidaten Theol. oder Iuris zu einem Hofmeister für seine junge Herrn, welcher von guter Aufführung und" in humanioribus wohl erfahren, kan er auch in Französischen Unterricht Meilen, wird es desto angenehmer seyn.

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