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,x Au- b<f Wiffecf gehen verschiedene Gräben oder Aermr, durch deren Hülfe, bey dürrem Welker die vvrkrestichen Giesser Wiesen gewässert WCt${4) Seite tiL Zeile 3. ist, für Schlag-Mühle, Wald1'-mül>4 le jii lesew «Feite ist, entweder durch einen Schreib« oder
Druckfehler, das Pfund Aale» zu io. fr. angesetzet worden. Mn» kaufet es^fur^kr^^ sich Luchse im Äberamt Gies,
ftn finden liefen. Wir werden «S genauer untersuchen, und die Gewiß, heit annoch nach «melden. , . ,
7) Auch will man in Zweifel ziehen, ob Mergel m Oberamt zu , finden feye. Durch die Untersuchungen des Herrn BergRathS Dr. Baumers wird dieser Zweifel in Gewißheit gesetzek werden könnem
8) Bey der Religion ist noch anzumerken, daß auch die Jude» aedultet werden. Siegeben ein jährliches Schutzgeld, und stehen, in bürgerlichen Sachen, unter den Beamten; in Jüdischen Sachen aber un« t<r ^Uebrigms^nnmwlr unftren^fmi schon wirklich mehrere Hoffnung machen, eine vollständige und völlig zuverlässige Hessen1. Darmstadt,sch« Fhoroarüebte in ihre Hände zu liefern. Denn eS haben sich bereits einige EX freien Stücken gemeldet, so die Erdbeschreibung des,-n,gen Amts 1 in welchem sie wohnen, nach unserem Plan verfertigen und ein« Wcken wollen Wir hoffen, es werden, unter den geist- und weltliche» Herren Beamten, mehrere nachfolgen.
Zortseyung der Erdbeschreibung des Oberamts Giessen.
is. weltliche Gerichtsbarkeit.
Ehemals war, in Giessen, ein Amrmann und ein Rentmeister. °<entr hatte die Gerichtsbarkeit; dieser die Erhebung der Herrschafftliche» Gefällen, so wohl an Geld, als an Getraide. Jener war von Adel, dieser von bürgerlichem Stand. Nachdem aber, durch die Emschleichungund Annehmung des römischen Rechts, die R-chtsgelahrtheit erschweret wurde, so, daß die Edelleute lieber nach Hof« Bedienungen strebten, oder den Soldatenstand und das Landleben dem Studiren fürzogen- so ist, seit
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