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vaß LOtt dem Betrug dieser nichtswürdigen Leute es zu verdanken habe, wenn er jemals auf eine ihm gefällige und seiner würdige Wrisr wäre verehret und angebetet worden. Wer wird aber dieses behaupten wollen ? °fn Ben Scicli Der Apostel sinvet man allo gar keine Wahrscheinlichkeit, Daß EAS?“" vorSi"^""n<" h"ben, durch ihr Zeugnis von der Auferste, hung JEl« andre zu betrugen. 1
Aber auch in ihrem Zeugnis selbst findet man nichts, wodurch es nur eimgermasen wahrscheinlich würde, daß ste hatten betrüge« wollen. Denn wenn man Die,e Zeugen einer Betrügerey beschul« Digen wollte: so mußte man nicht nur sagen, daß sie gelogen hätten, roiw^rn i Dy ste auch um nichts und ohne einige Vortheile davon zu hoffen, gelogen hakten. Welcher vernünftige wird dieses glauben, besonders wenn er bedenkt, daß diese Lügen sehr sträflich und zugleich sehr gefähr- hch gewesen waren. Es war sogar LebensGefahr dabey. Und überdas ehe« die Apostel nicht blos alle Die Hebeln, denen ste sich durch ihre Predigt von der Auferstehung JElu aus,etzten, vor ihren Augen; nein, ste empfanden einige davon schon wirklich. Und was hätten dann auch diese elende Leute, duich die Ausweitung einer io abgeichmackten Zabel gewinnerr können ^ Das war gewis das Mikkel nicht, wodurch ste geehrt und reich werden, und wodurch ste sich Die Bequemlichkeiten und Vergnügungen dieses Lebens vernbaffen konnten. Im Gegenkheil, sie mußten allen
fagen, nicht |o wohl deswegen, weil sie durch ihr Bevspiel beweisen mußten, daß sie eachemge selbst verachteten, von dessen Verachtung sie täalich predigten, als w.il man von der Predigt des Evangeliums keine irrd sch- Vorkheile zii gewarten hatte, ja, es nicht einmal verkündigen käimte, ohne von Der We>c gehaßt und verwlgt zu werden, und ohne sich tausend Müb- see igkeiteii , tausend Gefahren, tauseiid unerwarteten Hebeln und den entsetzlichsten Leyden zu unterwerfen.
Ferner ist es auch deswegen gar nicht wahrscheinlich, daß unter ihrem 3eugnt« em Betrug sollte verborgen gewesen seyn, weil man behaupten mußt-,,daß sw nur gelogen hätten, nicht um sich selbst dadurch einigen Vorkheil oder Ruhm zu erwerben, sondern nur zum Besten eines andern, - nur aus Liebe gegen einen Todken, und was noch am wenigsten zu qiau- b^n isk, aus Lube gegen einen todken, Der sie feit vielen Jahren tntfefeiieh hmkergangen hätte Denn die Apostel waren JEsu nachgefofgt, west Z ihn für Den verbetenen Messias hielten, und weil er ihnen Hofnung ae- niacht hgeke, Daß sie an allen schätzen seines Reichs/ das er aufnchten
&4 wollte,


