wöchentlich-
MtiNlWge WWA W Kchrichtcn.
Drey und Dreißigstes Stück.
Dienstags den rzeen August 1765.
Mit Hochfürstl. Hessen-Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis.
ir haben verschiedene Briefe erhalten, Blatt unfern Lesern mittheilen wollen, ner weitern Erklärung. Hier sind sie!
die wir in dem heutigen Jhr Jnnhalt bedarf kei-
Meine Herrn!
Vergeben Sie mir gütigst, wenn ich mich unterstehe, Ihren Plan von Errichtung einer Gesellschaft von Neugierigen noch ein wenig voll- kommner zu machen. Ich habe mit Verwunderung gesehen, daß Sie unter den vielen Personen, die Sie für tüchtige Mitglieder zu dieser Gesellschaft erklären, dennoch derjenigen mit keiner Sylbe Erwähnung gethan haben, die fieisig in die Stuben der Kindbetterinnen kommen. Nein, meine Herrn, diese hätten Sie nicht vergessen sollen. Der Himmel behüte mich dafür, daß ich jemand verachten, oder irgend einem Menschen zuwider reden sollte*; allein das habe ich doch die Ehre, Sie zu versichern,
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• Dies wird sich mit der Zeit schon geben, wenn unsre Correspondentin erst in der Gesellschaft ist. So viel glauben wir, daß es mit ihrer Aufnahme schwer halten wird, wenn Sie sich nicht verbindlich macht, diesen Fehler abzulegen, weil er schnür stracks wider die Gesetze der Gesellschaft lauft.


