wöchentlich-
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Stück.
Dr'ettstags den nun Mlartü 1765.'
Mit Hochfürstl. Hessen ^Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis.
Beschluß der Gedanken über den vom fei. Mosheim, und deffen Nachfolgern behaupteten/ Unterschied zwischen einem Pre^ diger, und einem Theologen.
Süs dem, was ich bisher angemerket habe, folget, wie ich glaube, deutlich, daß, da der Unterschied zwischen Theologen und Predigern weder in der Schrift, noch in der Natur der Sache, sondern bloß in dem Zustande unserer Zeit gegründet ist, solchen als eine ausgemachte Sache anzunehmen, gefährlich, und in eine Anweisung, wie man die Theologie studieren soll, zu setzen, noch gefährlicher sey. Denn, auf diese Weise wird der Trägheit der studierenden Jugend, die ohnehin immer weniger thut, als sie tbun sollte, die erwünschte Gelegenheit dargebothen , daß sie ihre Nachlässigkeit noch für eine Bescheidenheit ausgeben, und sich allezeit bey jeder Probe der Unwissenheit damit entschuldigen kann, daß ihr Endzweck nicht gewesen sey, doctormäßig zu studieren. Wer kann sich auch währendem Laufe seiner Studien, wer kann sich nach geendigten aka- demi,chen Studien mit Wahrscheinlichkeit den Gedanken träumen lassn, daß er in |o und so viel Jahren ein Theologus vom ersten Range scyn werde ? welcher Vater kann dieß von feinem Sohne wissen ? Giebt uni die Geschichte nicht Bepjpiele genug an die daß Mnner, die in
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