Ausgabe 
10.9.1765
 
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Giesische wöchentlich-gemeittttützige Anzeigen

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Akademische Nachricht. .

, 3m r;stm Bla» haben wir versprochen, von dem Inhalt der des Herrn M. Rambachs eine besondere Anzeige m thun. Der ^itel Helsset de fomno vigilanrium. So befremitfirhnnA tefe MbHft t(ing«rf6 richtig ist doch, nach dm E, kick mA des ä>rrrn xieitafletö, Die Sache, die er vortragt. Er zeigt Emgangsweise,daL alle unsere klare und deutliche Begriffe, in so fern sie noch Theilbeqriffe in siä) haben, zuletzt dunkle Vorstellungen weiterer Kennzeichen embalten Von diesen dunklen Vorstellungen beweist er, daß iKMdmM pfindungen seyen. Dann er theilt alle Empfindungen in äuserliche und in« Weiche, jede derselben aber in klare und dunkle. Der Beweis hiervon (dfl sich hrer, Kurze halber, nicht ausziehen, er verdient aber wohl gelesen zu werden. Hierauf handelt der Herr Verfasser von dem natürlichen Schlaf.

m EN Zustand blos dunkler äuserlicher Empfindungen setzet, wie auch von dem wachenden Zustand; und beweist nun zuerst in « § daß un- sre auserliche klare Empfindungen , im wachenden Zustand, mit vielen dun­klen vermischt seyen, wodurch wir also den Schlafenden, mitten im 9Ga* welchen Schlaf er fbmnuni imPHcn^L ^®etm 5 fluf die vor; chyr erwiesene innerliche dunkle

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eines Thoren Tan einem Vernünftigen sehr nützlich senn. Er kan bulchWstm Entschliesungen in ihm wirken, sichL ein u emünL Mensch aufzufuhren und auf den unseligen Pfaden der Thorhejt zu wL> a 01^100 Leser versichern, daß ich manchmal recht gern den

Handlungen der Lasterhalten zuschaue, nicht, damit ich mich an ihren Aus- Awerfungen selbst vergnüge; denn dieses halte ich für meine unsterbliche Seele viel zu klein; sondern damit ich mich durch eine anschauende Erkent- Nis von der Abscheulichkeit des Lasters überzeuge, und MW zu war. nen desto geschickter werde. Diese kurze Betrachtungen, die ich noch viel werter hatte ausdehnen können, wenn ich sie nicht aus Mangel des Raums hatte emschrankeu müssen, sollten ein Beweis seyn, daß ein Weiser an aU

r^f^^^ande zu seligen Betrachtungen finden und daß selbst die Msell chaft der ^lwren ihm emen reichen Stoff dazu geben könne. Ein Mittel, dessen sich diejenige mit grosem Nutzen bedienen.tönten, die ihres nmruneben^' Umstande wegen gezwungen sind, sehr oft mit Thoren UlH jUyvl/VM