NS Giesische wöchentliche gemeittttützige Anzeigen

ihnen abgeschlagen wurde, so rückte her Marquis dv mesnil, mit ei­nem kleinen Corpo, am iy. Nov. 1758. auf.den Selzersberg, forder- derte die Vestung, durch einen am rLten Nov. hereingeschickten Major, auf, und spiegelte entweder einen Ernst für, oder brauchte ihn wirklich, durch sechs, gegen die Vestung gethane Canonen- Schüsse. Kurz; die Vestung wurde, unter gewissen Bedingungen, den Franzosen einge- räumet.

Die Fortsetzung folgt.

Aus den Hannövrischen Veyträgen.

Geprüftes Mittel, der; Schlaf zu befördern.

Man nahe in einen kleinen seidenen Beutel ungestossenen Sassran und gestossenen Rampfer, und hange dieses beym Schlafengehen mit einem seidenen Faden auf die blose Brust. Wenn man in vielen Wochen nicht geschlafen, und alle Mittel vergeblich angewandt hat, so wird dieses die sicherste Wirkung thun. *

Aus eben denselben.

Mittel wider die Drüsen der Pferde.

Das zuverlässigste Mittel, die Drüsen der Pferde aus den. Grunde i» heben, ist, daß sie mit TaubenMist scharf geräuchert werden, welches Mittel um so viel bequemer, als es fast allenthalben im U-berfluß zu hab n Es wird damit also ver,ahren: dem drüßigten Pftrve n- ro nitie nnM Decke, oder ein sist-S Lacken übergehangen, so daß Är Kopf gam dam bedeckt wird. Hernach nimmt man glühende Kohlen in einem ^euerfaff das man zu mehrerer Sicherheit in einen hölzernen Ebner setzen kann, und wirft auf die glühende Kohlen eine Handvoll trocknen Taubenmist näck der andern, und brßt den Dampf oder Rauch davon dem drüßigten Pfe?. de scharf ,n Die Nase ziehen. Ist das Pferd recht drüßigt, so wird sich die Wirkung des Rauchs darum zeigen, daß das Pferd stark zu niesen anfangt, und ganze Stücke Unflat aus der Nase fliesen. Wenn sich der gleichen Wirkung zeiget, kann man das Rauchfaß zurück nehmen; als- tll3ünF.miUJ aber die Decke so fest als möglich um des Pferdes Kovf und Hals zusammen schlagen, so weit, daß das Pferd nur etwas Luft schöpfen