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wären. Sie müssen noch lange nicht so stark in Muthmasmigen al« jt» Schreibfehlern seyn, Herr Aphkhonian , sonst würden Sie diesen unbol« remen Einfall nicht gehabt haben. Wenigstens wissen wir es Ihnen keinen Dank, daß Sie uns junger machen wollen, als wir selbst zu seyn roun« feben

' Noch einen Punct in der Warnung des Herrn Aphthom'ans können wir unmöglich unberührt lassen; diesen nämlich, wo es heißt:damit nicht endlich die Obrigkeit genöthiget werde, ihnen mit Nachdruck zu zeigen, wie der Pasquillant von dem Sittenrichter unterschieden seye, und was ein libellus tamofus in Rechten heisse.

' Bey dieser Stelle konnten wir uns unmöglich des Lachens enthalten. Wer hätte das denken sollen, daß unser Streit noch vor die Obrigkeit kommen könnte. Ach! allersüffester Herr Aphthonian, wenn es möglich wäre, daß wir nicht vor die Obrigkeit gefordert würden; so wollten wir Ihnen alles zu Ihrer Gimgthmmg anbieten. Wir wollten Ihnen feyerlich Ab­bitte thun, wir wollten öffentlich bekennen, daß alles, was wir von Ih­nen gesagt haben und was Sie selbst für wahr halten, grundfalsch sey,und daß es nicht Sie, sondern nur diejenige cmgienge, die Ihre Ihnen eigene Fehler an sich haben, wir wollten Sie von der Möglichkeit, sich zu bessern, ganz frey sprechen und die Besserung nur von denen hoffen, denen es an­genehm ist, wenn man ihnen ihre lächerlichen Fehler zeigt. Wir wollten Ihnen auch noch den Gefallen thun, und Ihnen diejenige Schriftsteller al- legiren, bey welchen Sie sich am besten unterrichten können, was em li­bellus famofas in Rechten heisse. Denn dies müssen Sie doch noch nicht recht wissen, sonst würden Sie gewis den Brief Ihrer Frau Lieb­sten nicht für einen Hbellum famofitm angesehen haben. Pfuy I schämen Sie sich, daß Sie ein Jurist scyn wollen, und wissen das nicht. Lesen Sie geschwind Heineccii Eiern. lur. §. 1097., ibique alleg. L. L. & in nota ad h §. cir. Petr. Bayle dift. für les libelles diffamat. ditiionario critico adie&am. Item Kveffium ad artic. 110. conftit. crim. ubi re- quifita libelli famofi recenfentur. Sollten Sie aber, welches Wir nicht ohne Grund vermuthen, den Text nicht recht verstehen; so nehmen Sie sich die Mühe, unfern lieben Hoppium und den eben so vortrefiichen Pm- mum nachzuschlagen.

Das übrige wollen wir unbeantwortet lassen, weil es feine Beant­wortung verdient. Sollte inzwischen Herr Aphthonian noch etwas wider diese Vertheidigung gegen seineWarnung einzuwenden haben; so erwarten wir