Ausgabe 
5.2.1765
 
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und Nachrichten.

^l'ertens. Suche in dir ein Vergnügen an guten moralischen- «Kem m erwecken. Diese sind ein ganz bequemes Mittel, wodurch du dem bessern und, wenigstens in der Zeit, da du sie ließt, vielen Aus- schweifungen und ^horheiten entgehen kanst.

2lnmerkuncr. Dieses Mittel würde ich insbesondere vielen Frauen- limmern anrathen, welche aus einer verdrieslichen Langenwerle manchmal ganze Stunden am Fenster stehen und nch über Mn vorbeygehenden aufzuhalten wißen. Und wie kug warenicht mancher Bürger, wenn er die Stunden, die er sonst rm Wun- hause oder in andern schlechten Gesellschaften zuzubrrngen gewohnt ist, über einem schonen Buche zubrachte? Zwar darf dieses kern schmutziger Roman seyn, der bey der ersten Zeile unangenehm und Derdricsllch ist. Es muß ein Buch seyn, das angenehm und vergnügend geschrieben ist, worin man die Fehler des^menschlichen Herzens aufgedeckc sieht, damit man die Fehler aus fernem eignen mit desto leichterer Mühe ausrotten kann. Denn die Besserung rmsers Herzens muß der vornehmste Endzweck styn, warum wir Bücher lesen. Doch ich darf anitzt von die,er Materie nicht weit- lauftiger reden,vielleicht führe ich sie einandermal umständlicher aus.

Die Fortsetzung folgt.

Nachricht.

SStoon auf und glücklicher zu machen: fo wendet -rs-chzum £MSmWefaitt Und da ihm insbesondere das Lnde desselben merckwürdig und vmjüglich ««Denen : l» T-r°und Gnade^bey Ursachen an, warum unser JEsus an Weisheit, Alter um G.a GOkt und denen Menschen zu genommen, di- m un r Gotthe, einer Salbung, seiner Beschneidung und sem-r Unter a

sucht er diesen Hauptsatz ausjusuhren: lM«r JEsus har unter x

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