Ausgabe 
3.12.1765
 
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mrd Nachrichten. ir

drer ohne Ursache zum Duelle herausfodert? Soll ich ihm erscheinen, oder nicht? Nein! Du darfst ihm nicht erscheinen, wenn du vernünftig, ich will nicht einmal sagen, ein Christ seyn willst. Aber dann bin ich be- schimpft? Dieser Schimpf dauret nicht lange. Lebe nur als ein ehr­licher und rechtschaffener Mann. In einigen Jahren wird man dich höher schätzen, als deinen Beleidiger, und kein Mensch, es sey denn ein Niederträchtiger, wird sich mehr an deine vorige Beschimpfung er­innern. Es ist eine Beschimpfung, die du deiner Pflicht wegen leidest, und diese mußt du immer mit Vergnügen leiden.

Nacht Gedanken.

Der Mitternacht wachsame Glocke ertönet!

Ihr finstrer Schall herrscht melancholische Schauer In meine Brust! Die nufer sich denkende Seele ' Kehrt plötzlich in sich selbst.

Schon bin ich näher, der Ewigkeit näher gekommen, Die mich vielleicht j eh meine entkräfteten Glieder Des sanften Schlafs erquickende Arme umfassen, In ihre Wirbel schlingt.

Wie oft ein Krieger, wenn itzt die Helle Posaune, Der kommenden Schlacht gefürchtetes Zeichen, erklinget, Schon, eh noch sein Muth die lohnen Lorbeern erobert, In seinem Blute schwimmt.

O daß mein Herz den ernsten Gedanken stets nährte! Weckte sein Donner doch jede schlummernde Seele! Forscher der Weisheit! Täuscht euch nicht länger! Hier ist sie, Hier in der Ewigkeit!

Mittel wider die Zahnschmerzen.

In dem z r Blatt unserer gemeinnützigen Anzeigen ist von einem bewähr­ten Mittels für das Zahnweh durch den polirtenMagnetStahl, Nachricht gegeben worden; nunmehro finden wir in dem Hannöm'schen Magazin des Ecc t o9sten