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-s affe die Pferde, die von dieser Krankheit noch nicht insicirt sind, davor praserviret, diejenigen aber die damit behaftet, und deren innere Theile noch nicht angegriffen find, ganz ohnsehlbar von Grund aus curirt.
Braucht man dieses Mittel praefervative, so giebt man dasselbe f oder 4 Tage nach einander alle Morgen einmahl em, und wann dasMerd, das man präserviren will gleich bey andern rotzigen Pferden in einem Stall stehen muß, so wird es nicht angesteckt werden, wenn man demselben alle Morgen eine Portion von diesem Etixir eingiebt, hauptsächlich ist dieses Medrcament als ein Präservativ anzusehen, dann diejenigen Pferde die mit dem Rotz befallen, und deren innere Theile schon davon angegriffen, find jncurabel. Dahero dieses Mittel nur von denen curative zu gebrauchen ist, welche durch eine lange Erfahrung gewiß beurtheilm können, ob die innere Theile eines Pferdes ladiret sind oder nicht, wozu der Herr Barou von Sind als untrügliche Kennzeichen angiebt; daß, wann ein Pferd sich gut füttert, Feuer in denen Augen behalt und glanzend bleibt, dieft Merkmale einen guten Zustande derer innem Theile bedeuten, dahingegen daS Gegentheil von deren Ladirung ein untrügliches Zeichen seyn soll. Es hat der Herr Baron von Sind viele Pferde curirt, welche von erfahrnen Schmieden schon verlohren gegeben worden; doch muß man nicht glauben, daß mit einem Pot von diesem Elixir die Eur vollendet werden kan, indem manches Pferd in 6 Wochen andere hingegen in z bis z Mvnath nach Beschaffenheit ihrer Krankheit curirt werden. Der Gebrauch dieses Medi- caments ist folgender : Man streichet einem kranken Pferde einer welschen Nuß groß davon mit einer hölzernen Spatel auf die Wurzel der Zunge des Tages zmal, als Morgens, Mittags und Abends, und fahret damit fort bis es völlig curirt. Bey dem Gebrauch wird die Materie im Anfang häufig aus der Nase laufen, zuweilen auch beym Stallen mit fortgehen, welches letztere ein untrügliches gutes Zeichen ist, die Materie wird nach und nach dünner und weiser, die Drüßen aber unter dein Halse weicher werden. Wahrender Cur darf dem Pferde kein Graß gegeben werden, ebensowenig darf man dasselbe purgieren oder zur Ader taffen, das Futter ober bestehet aus kleyen mit GerstenMehk und sehr wenig Hafer vermengt, welches man ein wenig naß macht, sehr trocken und gutes Heu und unter dem Wasser ein wenig Honig.
Wann man es praefervative wie oben erwehnt worden , ; oder 4 Tage nach einander gebraucht, so kan man das Pferd, mit welchem man so verfahret, ohne Bedenken in verdächtige StaÄ ziehen und solches lange vor dieser Krankheit präserviren. Es heilt auch dieses Mittel alle Krank-
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