Ausgabe 
2.4.1765
 
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u? Gi'esisch -wöchentlich geinernnntzige Anzeige»

ich, der ick nichts mehr bin, alö (Staub, die Lehren des Propheten ei». Glaube also , daß er es ist, der mit dir redet. Alle Wissenschaft, die stch m Dir begranjek, ist eitel und unheilig, und ein Leben das mit müssige» Betrachtungen verschwendet wird, kann einen sehr geringen Gewinn ge­wahren. Wann die <hore des Paradieses einst vor dir eröfnet werden: fo wird Dein Geist in einem Äugenblick erleuchtet werden. Lier kannst du wenig mehrmals Jrrthümer auf Jrrthümer Haufen: dort wirst du Wahr. Veiten auf Wahrheiten bauen. Erwarte also mit Gedult diese herrliche Er- ftheinungen , und ahme indessen dem Adler nach. Du hast eine qrSser« Mücyl, daher wird auch mehr von dir erwartet. -Obgleich der Allmach- tige allein die Tugend geben kann; so kannst du doch, als Fürst, diejenige ,u edlen Thaten reizen, welche sich durch keinen hühern BewegunqsGrund, als durch ihre unmittelbar- Vortheile lencken lassen, rechtschaffen zu seyn. Wenn der Unne nur Hülfe empfangt, so ist es gleich viel, ob er sie von der Prahlerei) oder von der Menschenliebe erhält, und Die Wirkung eine« -Beispiels ist eben dieselbe, man mag dabey entweder Gottes oder der Alen- ,chen Gunst zur Absicht gehabt haben Laß also Den Glanz Deiner Tugend buchten. Du wirst bei) Dem Unendlichen Gnade finden, wenn Du mit Ehr. erb,etmig gläubig bist. Lebe wohl. . Möchte Dir derjenige gnädig zulach- len, der m dem Himmel thronet! Möchte in dem Buche seines Willens Heben Deinem Nahmen geschrieben seyn: Glnekseeligkeit!

Der König, dessen Zweifel eben so, wie die Zweifel des mim nun Schöben waren, schaute mit einem Lächeln in Die Höhe, welches Die Freu­de fein« L-eele verkündigte Er übergab dem Priiizen seine Regierung wie- der , und befahl diese Begebenheiten aufzuzeichnen, damit die Nach­welt erkennen wogte, daß GGeo keinen Gefallen an entern Leden d", auftv nur an einen» solch, n, welche» dem menschlichen Ge. rMiechr «»131109 i|t»

Zuftiedenheit mit der Vdrsthrmes.

Jehova lebt.' wie sM ich klagen, Wenn meinen Tatzen

Der heitte Glarrz der Freude fehlt s Solle ich nur lächelnd GOtt verehren, Und ibn verschwören,

Mm, mich des Kummers Geisel rpiütt?

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