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WWW wöchentlich- e f .
Dienstags den reen Oceobr. 1765.
Mit Hochfürstl. Hessen-Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis.
' Mir Heilen unfern Lesern folgenden Brief ohne weitere Vorrede mit, weil der Innhalt desselben von selbst klar ist.
. . Metrie Herrn I
6Nch sehe wohl, was der vornehme Leser Ihrer Blatter mit den Ge- Zll. danken x>om Fluchen, die er jüngsthin aus einer betanken Wo- chenschrift in Ihr Blatt einrücken ließ, hat sagen wollen. Nicht wahr? Er will alles Fluchen abgeschaft wissen. Aber hören Sie, das geht, mein Seel! nicht an. Bedenken Sie es selbst, wie würde ein Officier mit seinen Soldaten, besonders wenn sie noch Recrouten sind, zu rechte kommen können, wenn man ihm düs Fluchen verwehren wollte. Ja! ich getraue mir zu behaupten, daß es heut zu Tage fast gar nicht mehr möglich wäre, eine Schlacht zu gewinnen, wenn es verbotten wäre, den Soldaten durch Flüche ins Feuer zu jagen. Und selbst bey den Offi- ciers würde ein solches Verbott von sehr schlimmen Folgen seyn. Viele würden sich alsdann noch lange nicht so tapfer bezeigen können, als wenn man ihnen das Fluchen erlaubet. Nein, Meine Herrn, an dem Fluchen erkennt man den Soldaten und ein Soldat, der nicht flucht, ist ein non- ens. Sie müssen wissen, daß wir nicht rnehr in dem tummen Seculo- rum leben wo man in' Gottes Namen zu Felde zog. Wir streiten anitzt in tausend Millionen Teufel Namen eben so glücklich, als man damals
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