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ttuttacn zu nähren! Welche Empfindungen der Freude und des Dancks weis er nicht in uns zuerwecken , wenn er uns den Gotiversöhner, das kämm , das für uns erwürgt ward, in der Gestalt GOttes vorstellt, noch mit den Wunden von unsrer MMHat bezeichnet, die ihm in den Himmel 9Cf01®ianDurtl)(ile nunmehro selbst, von den grosen und mannigfaltigen Vorkheilen, welche man sich in der Religion von der Dichtkunst
will nur noch dieses hinzufügen. Es gibt verschiedene Gattungen von Gedichten, deren sich der Poet vorzüglich bedient, um in derRe- fiaion nützlich zu seyn. Bald stellt er uns tm H.ldenGedcht, das Edle, das Nachahmungswürdige, das Grose Und Göttliche des christlichen Glaubens vor "Bald wählt er das Lehrgedicht, um uns von der Abscheulichkeit des Lasters und von den seligen Folgen der Tugend zu überzeugen. Und wie anständig sind nicht die Begriffe, die er uns in der Sde von der Religion benbringk. In welche Lebhaftigkeit, in welches Feuer setzt er unzer ganzes Herz nicht! Welch- nachdrücklich- und starke Ausdrücke schöpft er nicht aus dieser unerschöpflichen Quelle der erhabensten Gedanken! Allem unter allen Gattungen von Gedichten sind doch keine so geschickt, unser pierr zu bewegen und keine von einem ausgebreitetern Nutzen als die geist- licheii fieser. Denn sie vermehren nicht nur das Rührende durch den Gesang und durch ihre Melodien; sondern sie sind auch um des willen vielnüz- ickcr, weil eine allgemeine Deutlichkeit und eine Stärke des Ausdruck« darinne herrscht, di- nicht so wohl di- Pracht und der Schmuck der Poesie, als Die Sprache der Empfindung und die gewöhnliche Sprache de« denkenden Verstandes ist. * . .
Wir werden noch mehr von der Richtigkeit t>ic|er Betrachtungen überzeugt werden, wenn wir auf Die Art und Weise, wie uns der Dichter di- Lehren der Religion vorstellk, sehen. Ich will, ohne mich nn eine gewisse ttidmwg zu hinten nur einige Beyspiele anführen, meinen Satz zu un- tU,1U'unierc Religion ist nur allein im Stande, uns die wahre? Ruhe de« Gewissno zu verschaffen, und ihr Endzweck bringt Die Pflicht mit sich, uns nach nichts zo eifrig zu bestreben, ahi nach derselben. 2öenn un^dw
«■ S. Gelleres Dor rede zu f. grifft. Aedmi. p. 14.


