Die

170 Giesische wöchenoksch- g<mtirt)tßgige Anzeige»

Fremde ju Bette gehet, niederlegen. Dieses ist eine Art von Ebrerbie« tung, welche man gegen ihn hat. Fast alles ist unter ihnen qemein, so, daß wenn jemand nichts hat, und nichts haben kan, ihn die andern niemals »Hunger leiden lassen. Sie sind von Natur grob und unreinlich Die Mannspersonen waschen sich selten. Di- Frauenspersonen waschen sich mit ihrem Urin, um ihre Haare wachsen zu machen, und sich, nach ihrer Ein­bildung einen angenehmen Geruch zu verschaffen. Denn, wenn sich em Mädchen auf solche Art gewaschen hat/ spricht man von ihr: Niviarftarfu armrks , das Heist! sic rieche, wie eine Jungfer, szhre Kleidung be- stehet aus Renntkier-unv Seehundsfellen, desgleicheii aus Vögelhäuten. Der Putz der Frauenspersonen besteht in Glasperlen von verschiedene!, garben, welche sie an den Ohren, am Halse, oder am Anne tragen. Zwischen die Augen, am Halse, an den Armen, Händen und Schenkeln ziehen sie sich mit einem g schwärzten Faden Amen, welches sie für eine grose Zierde halten. Die Nahrung der Grönländer besteht einzig und al­lein in Fleisch und Fischen. Sie essen bisweilen das Fleisch ganz roh, bis- wmen lassen sie es kochen, oder in der Sonne und im Winde dörren Weil es selten geschieht daß sie im Winter Seehunde fangen können, ge­ben sie sich nn Herbst die Mühe, und verscharren alle diejenige, die sie fan­gen unter dem Schnee, und heben sie zur Speise auf den Winter auf Hernach ziehen sie selbige, einen nach dem andern heraus, und essen sie ohne wgtere Umstande roh und gesrohren. Sie haben kein anderes Getränk als Wasser, welches sie mtt Eis oder Schnee cinfrischen. Die Frauensperso­nen essen nicht mit den Mannern, sondern besonders unter sich Ein Grön- laiwer ißt mit gutem Appetit, wenn er Vorrath hat; er kan aber auch ausserordentlich lange faßten, wenn er nichts zu essen hat. Mail hat sie bisweilen lange Zeit sich mit einem Stück alter Haut, und mit ooer Meergiase erhalten sehen. Die Ursache davon, ist ohne Zweifel ihr«

£ cm,e 3at lang »ehren können. Es gibt eine gewisse welche Trrgloronet Heist, welche sie mit Fischtran einmachen mid als einen Leckerbisten verzehren. Die Umeinigkeiten, welche sich in den Gedärmen der R-nnthme, und in dem Eingeweide der Rebhüner befinden, und andere dergleichen Dinge, sind niedliche Gerichte für sie. Sie machen eine Jrt von Pfannkuchen aus der Materie, welche sie von den See- abschavm." "" ^it( M 2>-'lchrs bei) Zubereitung dieser Haut«