Ausgabe 
27.11.1764
 
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378 Greflsche wechemli ch Zemritittützlge Anzeigen

tett«un« fl« den verewigten Baumgarten auspreßte. Teutschland billigt alle dre?e Klagen durch feinen eignen Gram über einen Mann, mit welchem es m unfern für Die Weltweisheit so unglücklichen Zeiten allein noch pran- Senkonnte^ WieAlucklich^ist es, daß es noch die Denkmale seiner Gröse DOrfrse^e Werke, durch die er noch bei der entferntesten Nachwelt leben und bewundert werden wird. Z.

Folgender zur Hessischen Historie gehöriger Artikel ist von unserem Herrn D. Mögen eingeschicket worden.

^Oer dritte Band von des Herrn Superintendens D. Schelhonrs zu Memmingen, Ergötzbchkelten aus der ^rrchenHifkorre und ^-l^eratur/ der kürzlich die Presse verlassen hat, ist mir zwar noch nicht zu Gejicht gekommen. Ich habe aber schon in dreien gelehrten Zeitungen die AnzeM davon gelesen. In den Götemaisch>cn Anzeigen von ge- I18e Stück/ wird unter andern erzählet/ Herr L. <. Am Ende besitze von Sleidans Geschichte/ zwei Exempla­ren/ bei welchen geschriebene Nachrichten befindlich seien. Das eine dem ehemahligen KurSachsischen Kanzler/ Erasmus von sonderlich vom Jahr 1542. an/ in den wichtigsten ^taarögestyasten gebraucht worden/ zugestanden. In diesem Exemplar ^^^lckung/ // der Churfürst von Brandenburg und Churfürst ff müssen vorher gewußt haben, daß KaiserRarl den Landgrafen h PYlupp in Verhaft behalten würde,/ sehr wichtig/ obgleich nicht zu- derlassg/ da Minkwiz selbst sie nur vor Muthmasung ausgabe.

Da ich schon 1750. in meiner epiftola ad viro« do&os, fiftente hiftoriam contra verfiae an & quomodo Imperator Carolus V. Philip» pum, Hafliae Landgravium, ambigua voce eluferit, versprochen habe, die Historie der Gefangenschaft Philipps des Großmüthrgen aus- |uarbeiten / so kann und wird man von mir fodern , daß ich mir alle bis­her bekannt gewordene Umstande, die zu dieser Begebenheit gehören/ be­kannt gemacht haben müsse, bevorab da ich ein Hessischer Geschichtslehrer bin. Meine Phicht erfordert es demnach, mich/ wegen des obgedachte« Umstands, zu ausern. Die Minkwizische Muthmasung ist ganz falsch. Dieses will ich mit den selbsteigenen Worten , der oberwehnten beiden Chmfürstm, besonders des M-pitzeiis, erweisen. In demjenigen

Schrei-