Ausgabe 
27.11.1764
 
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undrTlachrichten. -7-

Schreiben, das beide an den Philippum Magnanimum, vor der Ge- fangennehmung, durch den Christoph von Ebeleben , geschickt ha­ben, liefet man folgende Worte: - - - es wolle sich auch Ew. Stieb# den der ZKayferltdxii Majestät, auf Gnad und Ungnade förder­lich einstellen: denn wir versprechen Ew. Liebden hiermit, die- selbe dadurch, über die Arrickel, weder an Leib und Gut/ mit Gefangniß, Bestrickung , oder Schmälerung ihres Lan- des, nicht sollen besthweret werden, a) Und in derjenigen Schrift, die die beyde Kurfürsten an die ReichsStande haben ergehen lassen, sind folgende Worte enthalten: - - - Gleichwohl sind in diesen Sachen allerhand Bey- und VZebenHändel fürgefallen, anfänglich mitt Leserlicher Majestät, # - und folgends mit Kayseri. Majest. Räthen, welche ganz geheim und enge geschehen, und könte sich hierinnen noch wohl -»getragen haben/ daß in Mangel und Unverstand der Sprachen - - allerhand Mißverstand erfolgt feyn mögte. - - - derwegen auch Ihre Lhursirrstl- Gnaden den Landgrafen dahin vermöcht daß derselbig aufIH« Lhurfürstl.Treuwen/Glauben und Versicherung/ dieweil Ihre Lhurfürstl. Gnaden die Dinge auf keine Gefahr verstanden, zu Halle in Sachsen ankommen, b) Hiermit stimmet dasjenige über­ein, was der Kurfürst Moritz von Sachsen, seinen kandstanden zu Torgau folgender massen vertrüge - * Darbey haben wir klärlich/ in derselben neuen Handlung vermeldet und geredt/ daß der Land­graf/ über die obgemelde Lapitularion / weder an Seiner Lieb- den Gütern/ nod) mit einigem Gefangnüß, beschweret we­der solre Wir haben auch den Handel anderer Gestalt nicht vermerckt noch verstanden / auch selbst anders nicht gemeiner/ denn so bald der Landgraf die unrerthänigste Erzeigunge und Abbitte gegen der Leserlichen Majestät gethan haben würden,? daß Seine Liebden alsobald frey und unbeschwehret wieder in ihr Land und gewarsam verreiten mochterr - -- -

wir haben auch über das S. Liebden unser schrifftlich Geleit zugeschickt/ der beyder wir keines gethan haben würden^ da uns mit dem wenigsten wäre angezeiget worden, oder da wir vermercket hatten, daß S. Liebden mit einigem

Vbb z Gefäng-