9-8 Giesische wöchentlich gemeinnützlge Anzeigen
Mitte! zu Erhaltung der Bienen.
* ,^in Freund/ um denen Bienen Liebhabern einen Gefallen zu erweist«/ hat uns folgendes Mittel zugeschickt, 'welches die Bienen wider alle Krankheiten bewahren und die RaubBienen* vertreiben sott. Es bestehet in folgenden Pulver. Man nimmt GranakenSaamen em halb Loth, Bi- bergell 2,0. Gerstenkörner schwehr, dieses wird zu Pulver gestossen und ern Halo Loth davon mit zwey Loth Honig vermischt, und denen B'ienm vorgesetzet, welches sre für allen Schaden sichert.
Auf was Art und Weise das Brod wider den Schimmel bewahret
*:■.» / •_ >■/ werden kan.
- der Teig zuin Brode eingeknetet werden soll, so nimmt man EMehr hundert Dopffen LaventelWaffer, und giesset dieselben in das Wasser,dannt das Mehl eingemenget werden folU so wird das Brod niemals schimmeln/ Md der Geschmack des Brodes wird doch der ordentliche bleiben.
Wiber die Erdflöl)s
3n den laten Blatt unserer Anzesgen haben wir ein Mittel gegen die Erdflöhe vorgebracht. In denen LangensalZer öconom Sammlungen findet si§> ganz ein leichteres; wenn man disPflanzenSaatmit trockenen ßuchti- gerr ErdeStaub fleisig überstreuet, bis die Pflanzen stärker werden. Man wird es wahrnehmen können, wo dergleichen beseele Aeckcr so am Weg lie- gen/wo Fuhren, R:nd- oder SchaafVieh vorbey getrieben wird, wo ber Staub sich erhebet und auf die Felder ausbreitet, wenig oder gar keine Erdflöhe pnden kaffen und Schadet! thun.
Verlohrne Sachen.
Em schwarzes von Marke genehtes Krägelgen mit einem Creutz von Rubinen m Silber eingefaßt und überguldet, nebst oben einer Rosen von der nem- sichen Matme ist verlohren worden. Wer solches gefunden, kan sich bey Ausgebern dieses melden, wofür ein gutes Trinkgeld bezahlt werden soll.
lchwAk! Schweig des eitlen Pomps Getümmel!
Bgten will ich! Erde schweig! Schweigt ihr Welken! Schweigt ihr Himmel r
Aber


