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hundertmal rennen wird. Man ist sonst froh, wenn man Dmge leicht finden kann, die man begierig sucht. Aber mit mir ist- man nicht zufrieden, wann ich mich leicht finden lasse. Ich bin am meisten der Liebling der Kin­der und der erwachsenen Jugend.- Manner von einem reifen Alter achte« mich wenig. Vielleicht mag dieß daher kommen, daß ich ihnen auf dem Wege zur Weisheit zu oft begegne.

25ef<breibunt$ eines bewährten Mittels wider den Biß wütender Thiere.

Ein überall wildwachsendes Kräutchen, im Lateinischen Anagaliis flore puniceo, im Deutschen Gauchheil, in unfern Gegenden rother Meierich genannt, ist das bewährteste und leichteste Hülfsmittel gegen den Biß aller wütenden Thiere. Man sammelt es um JohanmsTag, bricht es mit dem Blümchen und Stengel ab, läßt cs im Schatten langsam trocknen, pulverisirt es klein und verwahrt es an einem temperieren Ork. Wann nun ein Mer-ssch von einem wütenden Thier gebissen worben ist, so gebe man ihm von diesem Pulver. Ein halb bis ganzes Quent; oder drey bis sechs Messerspitzen voll in Gauchheil-Wasser; oder wenn dieses nicht vorhanden ist, in Theewaffer oder Brühe ein; lasse ihn einige Stun­den darauf des Essens und Trinkens enthalten. Obgleich eine Dosis alle­mal unfehlbar und ganz sicher hilft, selbst auch wenn die Wuth schon wirk­lich vorhanden, aber nur r-och nicht auf den höchsten Grad gekommen ist: so kan man doch um mehrerer Sicherheit und Beruhigung willen, noch sechs, acht oder zehen Stunden, ja auch noch den andern Tag, eine zweyte oder dritte Dosin dieses Pulvers emgeben. Auch wenn das Vieh ist ge­bissen worden, leistet dieses Mittel seine Dienste. Man gibt es ihm von einem Quent bis zu einem halben Loth auf Brod, mit etwas weniges Salz und Alaun, ober auch in warmen Getränk, ja auch nur in Wasser ein. Die Erfahrung hat die Zuverlässigkeit dieses Mittels schon in vielen Fällen bestättiget. Jedesmal sind die Patienten in einer Zeit von wenigen Tagen auf das vollkommenste curiret, und gegen den schrecklichen Verlust ihrer Vernunft glücklich gesichert worden. Bruch DifT. de Anagalli lide Argem. 1758. Schrebers Sammlungen 6. Theil 4^7. Seite, 7 Theil 424. Seite. In den Marburger Anzeigen von 1764, im eisten Stück Seite -4. ist eben dieses angepriesene Mittel zu finden.

Mittel