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Verdienste sähe, welche die Welt in eine vornehme Geburt tu sehen pflegt, noch ehe er funfjehen Jahr alt war, zu einem Sfficier.

Auf der Reise nach dem Regiment-, unter welches Abdon kommen sollte, gerieth er in «ine gross LebensGefahr. Er wurde in einem Walde- den er durchreisen mußte, von zween Menschen, auf deren Gesichte die Wukh und die Verzweiflung abgebilvet war, mit dem Degen in der Faust angegriffen. Einer von ihnen faßte sein Pferd am Zügel, der andere ver- wuiidete ihn in den Arm, und setzte ihm den D-gen auf seine Brust mit der Drohung, entweder sein G.ld ihm zu überlassen oder sein heben zu ver« lieren. Als er eben im Begriffwar, ihnen alles zu geben, was er hatte, kam -ine Kutsch- in vollem kaufe auf sie zu. Die Räuber wollten entfliehen; ab-r sie suchten sich vergebens zu retten. Abdon hatte das Glück, dem -men, der >hm den Degen auf seine Brust gesetzt hatte, mit seiner Pistol auf der Stelle zu tödten. Und als der andere sähe, daß keine Rett»na mehr s»i ihn übrig war, fiel er für Abdon auf die Knie und bat um sein keben D-r grosmükhige Abdon war nicht so blutdürstig, daß er ihm das heben aus Rache Hütte rauben mögen. Er war zufrieden, daß er das l-inige erhalten hakte, und daß er diesen Räuber mit Hülfe der vorüberrei« senden in den nächstgelegenen -Ort bringen konnte. Sie fanden keinen er« deutlichen Richter daselbst, d-r im Stande gewesen wäre, ihn zu verhören. Sie vertratten deswegen selbst, so gut st- konnten, die Stelle des Richters, und zeichneten alles schriftlich auf, um ihn hernach mit dem Verhör in den Ork tw Obrigkeit überliefern zu lassen. Von feinen eignen Umständen qe> stunde er wenig, auser daß er von seinem Freunde, den Abdon im Walde erschossen hätte, zu dieser enksezlichen Lebensart seye verführet worden. Sie waren aber doch begierig, die Schicksal- des getödketen etwas genauer zu erfahren. Ich will ihnen, sagte er, seinen Lebenslauf ganz kurz mehlen, weil ich ihn von Jugend auf besser als «in Mensch in der Welt gekennk hab«. Darauf fieng er an: Mein Freund war von vornehm-n und reichen El- fern geböhren. Allein seine Erziehung war desto schlimmer. Als dem einzigen Kind« liefen ihm seine Eltern allzu grose Fr-iheik-n, und gewöhn« fen ihn zu lehr an sinnlich- Ergötzlichkciten, ohne auf die Bifferunq seine« Verstände« und seines Willens zu sehen. Er hatte das Unglück, im dreyzehnten Jahr- feine Eltern zu verlieren. Ihr Tod gieng ihn, f0 r,a. he nicht, als er ihm billig hätte gchen sollen. Er wußte, daß er sehr reich und schön war, und daß er auch ohne si- in d-r W-lt fortkommen n würde. Er gieng sogleich an den Hof seines Fürsten, um sich ganz sei«

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