rmtz Nachnchrm.

e^wxt Prä bemach, als er feine Bedienung angetretten hatte / begegnete ikm ein auierordsntlicher Zufall, wodurch die Gnade fernes Fürstm gegen thnu^ Er gieng in dein LustGarten der Blandrne

svatzieren. Eine anmuchsvölle Stille/ und ein erquickender Schatten zogen ihn in einen oben zugewachsenen Gang, wo er hinter einem ^aftnbank em Pavier in der Form eines Briefs/ aber ohne Pettschast und Aufschrrftfand. is« uj/jr deaieria / den Inhalt desselben zu erfahren und eröfnete es. Allein wie fthr erfchrL er, als er die ersten Zeilen dann gelesen.hatte. Es war ein Brick von Blandinen an die älteste Prinzeßm seines.Fmsten, worrnn sie d-rsckb-n di«Ft bestimmt-, $u welcher«mann B«lst»r si« m ch- rem Lustgarten erwartete/ um mit chr zu ent^hen. Diese 6luch s schon den andern Tag unternommen werden. Theodor durfte also keinen Augenblick mehr versäumen/ diesesVorhaben seinem8»rstm bekannt »u- machen. Er überbrachte ihm den Brief der Blandme. Dtr Fu staunte über diese unglaubliche Nachricht/ er ließ aber doch lo 9 ch Anstalten machen / den Hauptmann und Biandmen Mzusuchen.

-öduyttudtitt war iu feinem Glücke -nkslob-u. Blamdme vinacaen wurde eingerogen. Man untersuchte alles auf das genaueste und man sand1uIM, baß »lnndiste nicht nur dies- unerlaubt- Verbindung veranstaltet, und den Rath zur Flucht gegeben habe, sondern daß st-auch an dem Unglück der Climen« beynahe allein schuld gewesen sey. Man sorach ihr das Leben ab. Aus Mitleiden aber gegen ihre vornehmen An­verwandten linderte der Fürst die Strafe. Er schenkte ihr zwar das Leben, all-ch ste mußt- all- ihr- Güter verlassen und das Furstenthum raum-n. D Mrst machte Theodoren für seine Treue mit dem ganzen Vermögen ein Geichenck. Theodor nahm eS mit der grossen Dank-, barkeik an, nicht deswegen/ damit seine ohnehin schon sehr grose 9^$^ ,soiwern damit er mehr Gelegenheit bekäme, jebem

7u belfcn; und einen grösser« Theil des menschlichen Ge­schlechtes vollkommner zu machen. Er gab sogleich eine ^^achtliche Sum­me von feinem Vermögen den Armen, und eine noch beträchtlichere dun

bi'efe1 biefer unglückliche Sohn der Clrmeire) hatte durch eine ernte Erziehung und durch die vortreflichen Gesinnungen, die man ihm von de wah n Ehre beygebracht hatte, alles dasjenige doppelt ersetzt,was ihm an den Vorzügen einer glücklichen Geburt abgieng Deswegen mach- , re ihn sein edeldenkender Fürst, der mehr auf eigene Verdienste, al^auf