Gelehrte Nachricht.
Vor einiger Zeit ist allhier eine Abhandlung herausgekommen, -le den ^tel führet: SendfÄireiben an den Herrn RegrerungsRath
K* ♦ trt D *****♦♦*/ worin» die Frage: Jii wie fern -em yureb -re zridrter , --er Be-räuvttg -krselben erpreßten UN-nach* Hers r>sm Inqulsteen ratiß'cl'rten Bekäntnrff zu glauben fey / daß man -enjelben darauf verurcherlen könne ? pragmatisch abaehan- Delt, verichiedene Artrculs der P. H. G. O. Kayser Carls v. erläutert, rmd die Lehre de fuggeftiombus in proceffu criminali erörtert sind, von diesen und Frankfurt 1764. 4t. 5 und einen hwben Bogen. Wir wollen, ohne Auszüge aus dieser Schrift zu tiefem, nur ihren Inhalt kürzlich anzeigen. Zuerst redet der Herr Verfasser ganz kurz von der Fra- ge: ob die Tortur fm em sthickliches, und im Chnstenrhum zu dultendes Mittel, die Wahrheit zu ergründen, könne gehalten werden? und führet D)ider und für dieselbe die vorzüglichste Gründe an, die er in den Anmerkungen nut einigen merkwürdigen Beyspielen erläutert. Er kömmt hierauf auf seine Hauptfrage: In wie fern nemlich dem durch die Marter, oder Bedrauung derselben erpreßten, und nachher von Jnquisiten ratisicirten Be- käntniß zu glauben sey, daß man denselben darauf verurtheilen könne? Um diese Frage beantworten zu können, kam es auf die zwey Puncte an - 1) wie muß das Bekäntniß des Jnquisiten, wenn man darauf bauen will, an sich beschaffen seyn? 2) ist eine fuggeftio im peinlichen Proceß erlaubt? Diese zwey Stücke handelt demnach der Herr Verfasser nacheinander ab. In Ansehung des ersten gründet er sich auf den 'n. >4. ff. und kosten Artickel der P. H. G. O. Er ziehet aus diesen Stellen einen Grundsatz, Lrnd aus diesem Grundsatz 9 Regeln, wovon die letzte diese ist: die Fragen Des Richters wegen der Umstände der Miffethat müssen nicht üigselLivisch Kyn. Dreß giebt ihm GelegenlM auf den andern Punct zu kommen- ob
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XH Mesisthe wochemttch - genier,rnßtzlge Anzergm
Die Herrn Dedelii und France haben cs t mch viclfältioes Bauen da* hm gebracht, daß sie gute Ernten bekommen haben, da die schlecht qepflüa- te Uecker nur nuttelmä-sige gaben. Es ist zum Th eile dem guten Pflügen zuMhrewen , daß das Feld in den sehr bewohnten Ländern beständig weit Wchr tragt, als m den-enigen, worin wenig Einwohner sind.
Die Fottschung folgt nächstens.


