M* Giefische wöchemlich- gemerttnützige Ar-zeige-s welche der Königs Französische Leibarzt Herr Bröuzrr vor einiger Zeit hek- susaegeben hat. Wir empfehlen dieses unvergleichliche Buch, wovon Herr Bffken eine deutsche Uebersetzüng geliefert hat, allen Eltern, die ihre Kin­der mit Vernunft lieben, und sich der Pachten bewust sind, die sie als Eltern zu erfüllen haben. Sie werden Geld und Schmerz und Sorten genug sparen, wenn sie sich dieses Werk anschaffen. Aber nur müssen sie es nicht blos an schaffen. Sie müssen ßeisig darin studieren, und sich in der Erziehung ihrer Kinder nach den Vorschlägen des Herrn Brouzet richten.

Man hat uns versichern wollen, daß viele junge Eheleute in den er­sten Monathen ihrer Verbindung sich so wenige Beschäfftigungen zu ma­chen wüsten, daß sie ganze Tage mit Küsten und andern Kleinigkeiten zu- brachten. Welch einen unvergleichlichen Gebrauch könten diese Leute von ihrer langen Weile machen, wann sie miteinander die Lehren dieses Buchs m ihre Seele prägen wollten. Sie würden dadurch sich, und ihre zukünf­tigen Kinder glücklich machen, würden an der Wohlfarth des Staats ar­beiten, und den Grund zu einer Zufriedenheit des Herzens legen, die über ihr ganz s künftiges Leben Ruhe und Anmuth verbreiten würde. -Sollten diese Bewegungsgl ünde nicht stark genug seyn, unsre Leser zu dem Gebrauch dreier,Schrift zu führen: so bewegt sie vielleicht die Betrachtung einiger Auszüge, die wir aus derselben in der Folge liefern werden. C,

VSt) dei) Giefir wiesen, welche überschwemme gewestir.

Die meisten, welche durch Anwendung der erforderlichen Mittet gar wohl in einem andern Zustand hätten gesetzt werden können, befinden sich in den Umstanden, wie man es mit Augen sichet. Der Wasserpfeffer oder das Flöhkraut, welches ^auf Lateinisch Persicaria wegen seiner dem Pfirschen­laubs etwas ähnlichen Blatter, und hierherum .Schmerzen genennct wird, schlägt auf verschiedenen wiesen, worauf man den Saarnen, den dieses Kraut reichlich traget, fein zur Reife hat kommen lassen, wieder häufig aus, und nimmt den Platz ein, wo gutes Futter vor das Vieh stehen könte. An vielen -Orten zeigen sich Schilf, Wafferlilienstöcke .und dergleichen vor das Vieh lmdienliche Gewächse zum Andenken der vonnaligen Uiberfchwem- mung noch in genügsamer Menge. Ja an manchen Stellen ist so gar die Cicuta, der Schierling oder Wüterich, em giftiges Kraut, das man, da d-n es