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HerzensfüM der jungen Christin».zu kommen schienen verlohren. DaS Religionsgespräch Datierte beynah eine Stunde. In einet langen und anhaltenden Rede kam bisweilen, wie z B. in den drey Glaubensartikeln ein nicht so ganz vernehmliches Wort vor; man kann aber doch nicht sagen, daß es Dem, der auf die übrigen Worte, Die es begleiteten, und welche von Der Fräulein so deutlich vorgebracht wurden, acht hatte, unverständlich geblieben wäre. Sie kniete vor dem Altar, that Das Gelübde Gott und ihrem Heilande getreu zu bleiben, ihm tu leben und zu sterben, und so ließ sie sich die Hände ihres Ehrers und Seelsorgers, der dabey äußerst gerührt war, auslegen. Die ganze Versammlung betete mit ihm, und für Sie. Der Gottesdienst wurde mit Dem bekannten Danklieder Nun danket alle Gott rc. beschlossen. Wer diese wahrhafte Er- zählung von einer gewiß denkwürdigen Begebenheit mit Dem, was Herr Arnoldr in seiner in der Kriegerischen Buchhandlung zu findenden prakti- febert Anweisung taubstumme Personen reden und schreiben zu lehren zusammen hält, wird von Der erwähnten Fräulein Die näheren Lebensumstände und die Ursache von ihrem Taubseyn einziehen; zugleich aber auch durch Lesung dieser kleinen Schrift auf Die Redlichkeit ihres Verfassers und auf die Richtigkeit und Brauchbarkeit seiner jetzt durch ein neues so sehr für ihn revenveö Beyspiel De|tärtgten Methode Den ullemuhl für ihn vortheilhaft ausfallenden Schluß machen können. Wir an unferm Thei- le wünschen, besonders einiger Taubstummen zum Besten, Dem Herrn Pfarrer Arnoldi ein langes Leben, und eine zu seinen so mühsamen Geschäften dauerhafte Gesundheit, und freuen uns bey Der Erfüllung dieses unsers aufrichtigherzlichen Wunsches schon zum voraus auf die noch zu er* wartenden weitern immer vollkommneren und zuletzt Den gegen ihn etwa noch eingenommenen ungläubigen Theil gewiß bekehrende Beweise seiner besondern Geschicklichkeit, und seines gegen so viele Hindernisse anhaltenden Fleißes-
^^?EMmir Endesbenahrnten Der gnädigste Befehl zugekommen rst, das ehemalig von Schwalbachische nun aber dem Hochgräflichen Gesamthaus Solms als ein sperr wordenes Lehnstück anheim gefallene Pachtgefall zu Klemlmnes, welches bestehet, in f Achtel i Mess; V
s Messe 7ylge Hafer und i? alb. 5 pfenn. Geldzinßen, so alljährlich nm Martin« nach einem auf gewisse Grundstücke und deren ; zeitige


