Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtischcr gnädigster Erlaubniß.
H-chfürstliche Verordnung.
CTgon Gottes Gnaden Ludwig/ Landgrafzu Hessen re. Nachdem« vermöge des mit Unfern treugehorsamsten Landsiänden von Prälaten, R't- ter und Landschaft unterm i6. Julii a. c. abgeschlossenen- und unterm 2» fcelTelben von Uns gnädigst ratificirten Landtags Abschieds unter andern Wir auch Den Eingang und den Gebrauch des Coffees in denen adelichen Beürken unsers OberfürstenthuniS gänzlich und schlechterdings zu verbie- iken und nur denen alt Heßisch Landsäßigen von Adel, jedoch bloßerdingS für sich und ihr« alleinige Haußhaltung, keinesweges M für ih« Die-
Academifche Neurgkeitcu.
roten April bestieg Herr Ioh. Christian Ludwig Schmidt, aus ) Saarbrücken ohne Vorsitz, um die Doktorwürde in der Arzneikunst zu erhalten, den Katheder , und vertheidigte mit ausnehmender Geschicklichkeit seine Dissertation r de nuper propofira fedione Lynchon- drofeos offium pubis in partu difficili. $ Bogen in 4t , .
Der Decanus Herr Bergrath Eartheuser lud dazu mit einem Programm von 2 Bogen ein, darinn er de quibusdam vini adultera- tionibus fanitati noxiis, quae additamenns minerahbus peraguntur g|prj( vertheidigte unter Vorsitz Sr. Hochwürden Herr» Dr und Superint. Georg Bechtold, der würdige Candidat Philipp Christian Lauer, von Bromskirchen, dessen Dissertation: Lutherana dedi- vinae gratiae auxiliis contra ven. lunckhemium. Ist bey Schröder» auf 7 ^Zogen in 4t abgedruckt.
Giesser Wochenvlatt.
Neunzehentes Stück.
Dienstags den 6. Mav 1777.


