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Wochenblatt- 345

ttKttlid) schlechteres Holz denn andere, mindert aber ungeacht dessen weder seinen Werth, noch Oie Hoffnung des LanbmanneS , wo das Gehölz zu Verzäunung eines weilwendigen Grundstückes selten und lheuer zu stehen kommt, oder um Anlegung großer Gärten und Waldungen zu thun ist, da er, wie bereits angeregt, aus allen Gegenden häufig zu überkommen, uud wegen seinen bitter» und widrigen Geschmack Überhaupt vermögend i|t alle Unfälle des schädlichen Viehs starkmüthig auszuholken. Er verttagt fid, überdas mit der Scheere und dem Abhauen sehr wohl und verheißt dem kandmanne in eben gedachten Umständen schöne Vortheile.

Nun lenket mich die Ordnung, der ich oben genau zu folgen verspro- chen bade, auf die eigentliche Pflanz. Verwahr, und Benutzungsarl-bea gehörter Gattung des Skrauchgchölzes. Ich setze zu diesem Ende der Zer, schiedenheit aller jener Gründe, welche sie ihrer Bestimmung gemäß um» schließen sollten, durchgehends angemessene Hauptregeln, voraus und UN« terscheide vorläufig zwischen Feld. Viehweyd - und Gartenhagen.

Von t>eit Feldhägett.

Es ist «ine allgemeine kandeSgewohnheik, daß man Aeckek, Wein« gärten, Hopfengestange und andere größere Feldstücke mit Zäunen zu ver« wahren pflegt. Hiezu bedarf man eben nicht einerley Zaungchölzes: es ist vermischl-S zureichend , besonders M Kreutzdörner, welche, ob sie gleich weicher und minder dicht als ver Hagdorn sich verbreiten, gleichwohkvon unten bis oben reichen Ausschlag versprechen und sich mit geringer Muhe beugen und binden lasten. Bey Anlegung dieses Hags muß der Grund emsig umaearbeiiet und von allen schädlichen Unkraut gereiniget werden: angesehen die jungen S-tzling« in ihrem WachSlhume dadurch merklich ge« hemmet und nicht selten gar, wenn eS häufiger um sich frißt, erstickt wer­den. Ist diese bry Anpflanzung alles DorngehölzeS zu beobachten kom« mende Vorsorge vrdenilich gebraucht, der Setzling kurz über der Wurzel abaeschnitten und der davon herrührend« Ausschlag und Wachsthum be< sördert, so vermenget man diese Kreutzdorn mit großen Brombeer-und Hagbutkenreißig, schneidet sie gleichfalls kurz eine quere Hand ober der Wurzel ab und setzet sie dicht unter einander. Hat nnn dieses jung« Dorngehälz wohl getrieben, so füget man hart daran einen Steckevzaun, bindet di- Ausschläge über queer mit Weiden an, und befestiget sie alle 7. ob» 8- Schritte mit einem lebendigen Stamm. UeberhanplS ist mit dem

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