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Wochenblatt.

alljährigen Verbindungen und Anhesten ins Kreutz so lange fort zufahren, bis man den Zaun in seiner gewünschenen Höhe mit reifen Vergnügen be­wundert, wo hingegen die Ausschläge der Brombeer und Hagcbuten im­mer dicht in der Tiefe zu halten, und im Fall, daß die Kreutzdornschwer, oder gar nicht zu bekommen waren, start deren die Schwarzdorn ein allge­mein und dauerhaftes Holz zu verwenden sind.

Von den Vichäg- urrd weydshägm.

Was dis Viehherden, wenn sie nicht behutsam und vorsichtig unter dem wachtsamen Auge des Hirtens geleitet werden in nächstgelegenen Le­ckern, Gärten, und allen andern fruchttragenden Gründen vor betrachtli- . chen Schaden verursachen, ist so offenkundig, als unläugbar. Der Sand­mann sieht sich dahero unvermeidlich gedrungen diesen gefährlichen Anfäl­len vorbeugenden Einhalt zu thun, und wird am nützlichsten handeln, wenn er auf beyden Seiten Gräben, und die ausgehobene Erde, so zur dauer­haften Befestigung wacker geschlagen werden muß, abhängig dahin ziehe, wo die Zäune gepflanzt werden sollen. Der Graben muß schmal, doch tief gemacht werden, wofür sich das Vieh aus Furcht sich nicht umwen­den zu können, ängstig scheuet; der Zaun von Stacheibeer, Säuerling, Hagbutten, und großen Brombeerreißig zusammengesetzt, und eng mit einander verbunden werden; will man nun hinter diesen noch über das einen kleinen Wehrzaun anbringen, so mag man hiezu Hagbuchen, Saalwey- den, Haßel, Maßholder und Erlen gebrauchen, ob schon das erstere zur Abhaltung des Viehes zulänglich wäre. Es ereignet sich auch zum öftern, daß daS weydende Vieh in die anstoßende Gründe ausgcbrochen , alles ringsumher verwüstet und die Ortsgcmeinde oder Gräben um die Vieh- weyde zu ziehen, oder lebendige Zäune anzulegen gemüßiget ist. Nun sind Mühe, Arbeitsversaumniß, Zeitverschwenvung, Schweiß und Sorgfalt die gewöhnlichen Einwürfe und Vorwände des Landmannes sich des so verhaßten Grabens zu entbürden; allein wenn der Ortsunterchan nur den Lvsten Theil des Jahrs dem gemeinen und seinem eigenen Besten weyhet, so dürfte dieses leere Vorurkheil in Kürze zerstreuet wegfallen. Ist dieses verflattert, so macht er im Fall der Viehweydögrund, wie fast durchge­hends etwas feucht ist, den Zaun von Bällen, Saalweyden und andern an feuchten -Orten geschwind aufwachsenden Gehölze, hat aber dieses Vor- Mheil schon lieft Wurzel in seiner Einbildung gefaßt, und sollte es ihm all