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ßen und zu zanken. Der Schwächere muß alsdann dem Stärkeren weichen, und wenn er dieses nicht kann, so wird ergetödttt uno gefressen.
' Weil die Hamster so vieles Getraide in ihre Höhlen schleppen, so stehet Mansie in den Gegenden, wo sie sich aufhalten, als sehr schädliche Feinde an, die man auf alle Art und Weise auszurotten sucht. Das gewöhnliche Mittel ist, daß man sie nach der Aerndte auszugraben pfleget, womit sich in Thüringen, Franken und andern Gegenden eigene Leute de- schaftigten, die alsdann das Getraide, welches sie ihrem Feinde abnch- tyen, als eine Beute für ihre Mühe behalfen. Weil es aber diesen Leu* ten oft nur um den Gewinnst zu thun ist , so nehmen sie dem Hamster zwar seinen Vorrath ab, ihn selbst aber lassen sie gern entkommen, damit sie Gelegenheit haben, ihn im künftigen Herbste noch einmal zu plündern. Gute Wirtde pflegen sich daher nicht gern auf die Hamstergräber zu verlassen, sondern suchen dieses Ungeziefer selbst zu vertilgen, wozu man endlich auch noch hinlängliche Mittel hat.
Der entlaufende Soldat. ♦)
Ein guter preußischer Soldat,
Der wohl schon manchen Feldzug that, Ward müde sein Gewehr zu tragen. Warum? das mußt du mich nicht fragen, Cr weiß es selbst wohl nicht zu sagen. Genug ! er sinnt darauf, wie er entwischen kann, Und auf Soldatenart verschlagen, Zieht er sich Weiberkleider an.
Doch ach! er läßt — Welch ein Versehen, —
Von ungefähr den Schnurrbart stehen.
Er eilt zum Thor und wird gesehen —
Die Schildwacht ruft: Ey, Jungfer, sag sie mir: Gehört der Bart auch wirklich ihr?
Und
*) Dieses ist eine wahre Begebenheit.


