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Wochenblatt. '

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Stille und ungestört das ganze Vergnügen zu genießen, welches ihm die Natur in so reichem Maaße darbietet. Der Winker hingegen ist di- schicklichste Zeit zur häuslichen Lust und Frölichkeit. Wir werden selten gereizek, das Vergnügen außerhalb unfern Wohnungen zu suchen, und wir freuen uns vielmehr, wenn wir bey stürmenden Winden , bey strenger , f?? und bey fallenden Schnee und Hagel in einem warmen Zimmer den Sesellschastlichen Umgang unserer liebsten Freunde geniessen können.

. Der Winter erreget in uns aufs neue die natürliche Neigung zur Gesellschaft, die uns wieder um soviel angenehmer wird, je länger wir dieselbe in den vergangenen Jahreszeiten haben entbehien müssen. Ja die strenge Kälte des Winkers briqgk vielmahlS diejenigen wieder zusammen, die sich entwe- der aus entgegenstehenden Neigungen von einander gekrennet hatten, oder rhrer verschiedenen Geschäfte wegen keinen geselligen Umgang haben konn­ten, bder als Unbekannke und Fremde zusammen geführet werden , und Mf" Michten Bekanntlchasi die wärmste und aufrichtigste Freund«

1 Der Winker hat außerdem noch für den Gelehrten, und alle an- dere, die ihre gelt mit Nachdenken und in stillen Betrachtungen zubringen wollen, solche Reize, die in diesen Personen vorzüglich angenehm machen. D>e Dunkelheit und Stille, die im Winter herrscht, setzen das Gemüth jn Ruhe, und der Mangel an äußerlichen Vergnügen verursachet natürli­cher Weise eine Bemühung, sein-Unterhaltung in sich selbst zu suchen. Dieses ist die edle Zelt, worinnen diejenigen, welche die Wissenschaften in Ven Stand setzen, Belustigungen für sich selbst zu finden, von ihrer -ige. pen Glückseligkeit mehr als zu anderer Zeit überzeugt seyn können. Wenn sie durch alle Elemente zur Einsamkeit eingeschränkt, und solcher Belusti. guiigen beraubt sind, Vie man gemeiniglich zum Zeitvertreibe zu Hülfe ru­fet. 1» haben sie die beste Gelegenheit, neue Gegenstände der Untersuchung zu finden,, und sich vor der langen Weile zu bewahren , die bey mäßigen Menschen und leeren Köpfen die gröste Beschwerlichkeit verursacht.

Man wird auö diesen wenigen Bkksierkungen schon deutlich abnehmen können , wie groß die eigenthünilichen Annehmlichkeiten des Winters stnd. und wie wenig die Menschen Ursache hüben, sich über die dem äußerlichen Wch" nach lorauhemW UiiangenchmG Jahreszeit zu beslagenpizdoch