Wochenblatt? «i
den Rand mit klein geschnittenem Pelerling, nvd stell es ein. wenig auf eine kleine Glue.
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Ein probates Rttept vor den Bi,ß eines tollen Hundes - Katze und andere Thiers Man bat es hier ödnverandcrt abdruclcn lassen, n ie es uns von einem Menschenfreund isi zugefchickt worden. Dieses heilsame Mittel curiret Menschen und Vieh, welche würcklich rasend, Kd völlig . undlange die Wuth haben.
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Man muß nehmen eine Hand voll von dem Kraut rothen Meier, woran rothe Blümger befindlich, solches muß man auf ein von denen j Frauentagen suchen und einsamlen, wo alsdann dieses Kraut die stärkste Kraft hat, Diese Handvoll muß klein geschnitten in einem neuen erdnen Topf, wohl verwahret, daß kein Schwarm heraus komc, mit altem Bi§r eine gute halbe Maaß, halb eingekocht-werden. Wann nun dieser Trank recht gar gekocht, so muß selbiger durch ein leinen Tuch, wohl durch gestehen, und dann nehme man einer guten Bohnen dick venetianischen The- riac, welchen man inj diesem Trank wohl vergehen lassen muß, derThe- ,iiac einer gutenZ Bohnen dicke, muß aber nicht in all dem abgekochten Trank, sondern nur in die rs Eßlöffel voll, so man dem Menschen ein- gtebet, wohl umgerührt gegeben werden, einem Mann gebe man zf Löffel voll, einer Frau zo. einem Menschen der unter zo Jahr alt, gebe man so viel Jahre derselbe alt ist, so viel Löffel voll - und wann dieser Trank allezeit zuvor ehe solcher ausgetrunken wird, wohl aufgerührt worden, muß man trachten, daß der Patient, solchen auf einmal oder höchstens z mal austrinket Diesen Tranck kann man auch einer säugenden Mutter a zo Löffel voll geben, ja wann ein säugendes Kind nichts einnehmen will, so jsts schon genug wann die Mutter zo Löffel voll nimt, besser aber ist es wann man dem Kmd z Löffel voll beibtmgen kann ; solle nun der Mensch eine Wunde gebissen bekommen haben, so muß man vor allen Dingen diese Wunde, mit einem eichen Spangen guftratzen, daß allemal das Blut . davon gehet, und solche Wunde dann mit diesem nemlichen Tranck wohl waschen, der Patient muß alfobaio seine Kleider und Hembd ausziehen, und andere Kleider anziehen, und solche Kleider so er auegezogen, in ein Wasser werfen, ja so jemand bet) solchem Menschen geschlafen, oder einen Umgang gehabt, muß auch von diesem Tranck genommen, so ist es hin^i- H? chend.


