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Wochenblatt ns

dem Erdboden befindlichen erschaffenen Dinge die erste Wissenschaft, wel­che den Sterblichen Unterricht giebt, woher sie künftig ihre nothwendigea Bedürfnisse nehmen sollen: um desto mehr, da äusser diesen drey Natur­reichen, nichts auf dem ganzen Erdboden, die so genannten Elemente aus­genommen, sich befindet, welches den Menschen einigen Nutzen verschaf­fen könnte; aber auch die letzteren gehören, im gewöhnlichen gröberen Ver­stände, mit zu den natürlichen Körpern. Ja so gar alles, was der Mensch zu seiner Erhaltung, Ernährung, Bekleidung, auch wohl zum Pracht und Uebermuth gebraucht, nicht weniger alles, was nur unter dem Namen von glanzendem Kleiderstaat, Reichtümern und dergleichen vorkommt, hat zu erst seinen Ursprung aus natürlichen Körpern erhalten; ohne dieselben würde der Mensch so nackend seyn, als er erschaffen worden , oder auf die Welk gekommen. Dem ohngeachtet pflegt immer den Naturforschern ein Vorwurf gemacht zu werden, wenn sie sich mit Untersuchung natürlicher Dinge beschäftigen. Sie sehen sich sehr oft der höhnischen Frage ausge­setzt: Was kann das nutzens Gleichsam, als wenn diese Unwissenden damit sagen wollten; derjenige handele thöricht, der eine Wissenschaft trie­be, von welcher er sich keinen Nutzen versprechen könne. Sie lassen sich zu der erwehnten Frage mit verleiten, wenn sie sehen, daß die Naturgeschich­te bey einigen, öffentlichen Anstalten, auch wol gar bey einigen Akademien, noch nicht eingeführet sey und mit den übrigen philosophischen Wissenschaf­ten gleichen Rang erhalten habe; wenn seidige sich noch oft der Verach­tung einiger Geistlichen und des statsklugen Weltmannes ausgesetzt se­hen muß.

Einige glauben, daß diese Wissenschaft eine bloße unnütze Neugier sey, und daß sie nur zum vergnügenden Zeitverderb vor müßige und zu kei­ner nützlichen Beschäftigung fähige Personen diene. Auch unS ist dieser Vorwurf so wobl, als fast allen denen, die sich mit Untersuchung natür­licher Dinge beschäftigen, so oft gemacht worden, daß wir mit Verdruß und Widerwillen solches haben anhören müssen. Wir haben eS daher vor nöthig gehalten hier diese Frage abzuhandeln und eine solche Antwort dar­auf zu geben, die ein vor alle mal denjenigen ertheilet und entgegen gesetzt werden kann, welche sich nicht schämen sie nochmals zu wiederholen. Wir ersuchen sie diese wenige Blätter zu lesen, alles wohl zu überlegen und Hofe ftn dadurch sif eines besseren zu überführen.

B b r Dieje-