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II) Itt der zweiten Elaste.

x) Latein / ohne und in Verbindung mit der dritten Klaffe, a) Curtius. b) Ovid. c) Cornelius Nep. d) Phadrus. e) Epiftolae feledae Cic. f) E yntax und Etymologie nach der Rambachischen Grammatik, g) Exercicta.

L) Griechisch. Siehe oben.

z) Französisch. Siehe oben.

III) In der dritten klaffe. X

x) Latein / in und ohne Verbindung mit der zweiten Classe. a) Phadrus. b) Cornel, c) die Röchlingische Chrestomathie d) Syntax und Etymologie, c) Exercitia.

r) Französisch. Siehe oben.

Ein jeder Lehrer docirt in allen Klaffen. Sie befolgen emerley Me- . thode im dociren, welche ihnen in einer von den beyden hochlöbl. Facultü- ten verfertigten Instruktion vorgezeichnet worden ist.

Die vorfallenden Vergehungen sucht man bey der Jugend mehr durch ernsthafte Vorstellungen , als durch strenge Züchtigungen zu ahnden. Nur Boßheiten, werden mit einer nothwendigen Harte bestraft. Ueberfaüpt sucht man den Jünglingen , als Leuten von edlerm Stande zu begegnen. Was die Beköstigung fremder Schüler betrift, so sind die Lebensmittel in hiesiger Stadt bekanntlich wohlfeil, und also die Kosten leicht zu bestrei­ten. Die Lehrer sind geneigt, einem jeden Auswärtigen, der sie darum ersucht, mit Rath an Hand zu gehen, damit sie ihre Kinder in gute Hau­ser bringen mögen.

Jährlich wird zweymal ein feyerliche- Examen gehalten , welches , Zwey Tage Dauert, und im Frühling auf Den Montag in der Charwoche, im Herbst aber auf den ersten Tag Der Frankfurter Herbstmesse feinen An­fang nimmt. Auf den legten Nachmittag eines jeglichen Examens wer­den öffentliche Reden von Schülern aus allen Classen gehalten , womit bereits aus das verstoßene Examen der Anfang gemacht worden ist.

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