Wochenblatt«
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Di« bekannt« Rom-l-. Nile welk wird dieses zugestehen/ fiat eben tieft Bedeutung. Ich habe, bey einer öffentlichen D'spu-atton, -lnenge- I-Hrten Mann statt deö Beweises , den man von ihm glsordm hak, bl« Morte gehöret , alle Well wird mir mir einig se»n, worunter er abervek- mulbstchmk einen sehr kleinen Lheil der Welt verstanden hak. Nemlich nur einen Theil der Mensel en, und linker diesen insbesondre di«,enig-, die solche Schluffe machen, wie er selbst zu denken und zu schliefen gewohnt war.
Witzig.
Dieles Wort wird ln den neuern Zeiten in einer sehr uncigentlichen Bedeutung genommen. Man sagt dieser Mensch bestzr Witz / ober K s ist ein allerliebster witziger junger Herr, welcher nut einem ange- nehmen Ton- scherzen kann, ohne babey seine Zuhörer durch denken Muhe »u machen. Leute, die nicht gerne denken, haben -in G-sallen an dem Uus- im-ck>-n wohlklingender und nichts bedeutender Wort-, und dies nennen si- nach iKr-^Sprache -inen Witz. Dies- M-tapbor ist sehr stark, denn h,er wird Vasganze nicht etwa»für -inen kleinen Theil, sondern fürgar nichtsgesezk.
Versprechen
Diese« Work hi-s In den alten Zeiten, alS man die Kunst verblümt «1 reden noch nichts» weit erhöhet hat, soviel, alSi-mand sagen, daß man •Lm üutcö cricicwn tvl)üe, tvo man zugleich fo gemacht, aI6 man
bat Deut cu Tage wird -smehr-nth-ils also verblümkgebraucht,baß man da« erst« n mm,, und das leztre wegläst. Z. E. -in Patron verspricht ES, das -r ihn b-fö-d-rn wollte, das ist, er sagt, -rwoli-chn b-snkvern, und er denkt dock im Herzen, baß -r-Sm-malzu khnn willenssey, »der* wenigstens Mchr «her thun werde. alö bis er sich durch Geschenke so v^e Verdienste erworben, als man zur Beförderung haben mus. Bey d t Redensart wird das allster- Zeichen für die bez-ickn-t« Sache genom, men Eben so sind die Worte angelabcn, schwörcu, bcrhcurm, j“ »irstehen W(t6(n 6i# Redensarken , jemand sein Be^lcid be> „„neu, «Slück wünschen, und überhaupt alle Complimcnke in unei- ae Nicker B-d-uiunq gebraucht. Es ist mir ein Epmpel bekannt, daß eln Cowpekint über den andern, ter das Amt davon getragen, greulich fiuch- und alS er auSgesluchc hatte, sogleich seinen Diener ruft-, ihm in sei, mm Namen zur «rhallnen Ehrenstill« Glück zu wünschen. .
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